Mittwoch, 19. März 2014

Thailand ♥

Was lange währt, wird endlich gut. Diesen Post hatte ich bereits für das letzte Wochenende versprochen. Habe es dann leider doch nicht geschafft, denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Aber jetzt dürft ihr euch auf ein paar nette Zeilen und ein paar schöne Bilder von meinem Urlaub freuen.

Mein Urlaub in Thailand ♥

Während meines Urlaubs konnte ich wirklich sehr gut entspannen und bin jetzt sehr gut erholt. Unsere Flieger startete am Mittwoch (19.02.) gegen 13.00 Uhr vom Frankfurter Flughafen aus in Richtung Phuket. Gelandet sind wir dann 11 Stunden später - Ortszeit: 6.00 Uhr. 


Als wir im Hotel angekommen sind mussten wir leider erfahren, dass wir unser Zimmer erst gegen 14:00 Uhr beziehen können. Frühstück gäbe es auch nur gegen einen Aufpreis von 250 Baht. Gut dass ich noch ausreichend Reiseproviant dabei hatte, denn diesen überteuerten Preis wollten wir wirklich nicht bezahlen. Wir kramten Shorts und T-Shirts aus dem Koffer und legten uns ein bisschen an den Strand. Da unser Hotel etwas abseits von Khao Lak liegt, sind wir am späten Vormittag mit dem Taxi nach Khao Lak gefahren, um an der Tauchbasis vorbeizusehen. Wir klärten dort alle Formalitäten und sind dann auch recht zügig wieder zurück zum Hotel gefahren. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, ist man nach so einem langen Flug ganz schön groggy, zumal wir auch im Flieger kein Auge zubekommen haben.

Unser Strand
Mein Yoga Strand
Wir dösten dann noch ein bisschen in der Lobby bis wir dann endlich unser Zimmer beziehen konnten. Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und sind dann am frühen Abend nach 36 Stunden ohne Schlaf ins Bett gefallen.

Keine Angst, ich werde jetzt nicht von jedem einzelnen Tag einen ausführlichen Reisebericht online stellen. Schließlich haben wir an sehr vielen Tagen auch einfach nur am Strand gelegen und sind dann am Abend mit unserem gemieteten Roller durch die Gegend gedüst (Achtung Linksverkehr) um die vielen guten Restaurants in der Umgebung auszuprobieren. Für unser Mittagessen kauften wir uns Brot und Marmelade in einem Supermarkt und dazu gab es dann immer Obst, welches wir uns einen Abend vorher an einem Stand vor dem Hotel holten (oder auch im Supermarkt, wenn wir gerade dort waren).

Frittierte Algen-Snack Auswahl im Supermarkt
Obststand vor dem Hotel

Ein großes Highligt war natürlich unser Tauchtrip. Wir wurden morgens vom Hotel abeholt und zum Pier gefahren. Von dort aus ging es mit dem Speed Boat nach Koh Bon, wo wir auf ein größers Tauchboot umgestiegen sind. Koh Bon ist eine kleine unbewohnte Felseninsel aus Lavagestein nördlich der Similan Inseln. Das Tauchrevier ist berühmt für seine Manta Begegnungen. Ein Saum Riff ummantelt diesen strandlosen, bizarren Felsen in der Andamanen See. Eine wunderschöne Steilwand fällt bis auf 35 Meter ab.

Koh Bon
Kurz nach der Ankunft stand auch schon unser erster Tauchgang an. Selber machen muss man auf so einem Tauchschiff wirklich nichts mehr. Das Tauchgerät wird montiert und man muss sich dann nur noch in den Neoprenanzug schmeißen, das Tauchgerät anlegen und schon geht es ab ins kühle Nass. In diesem Tauchrevier hatten wir mit starken Strömungen zu kämpfen. Manchmal kam ich mir vor wie ein Ping Pong Ball der im Wasser hin und her geschleudert wird. Mantas haben sich bei unserem ersten Tauchgang leider keine gezeigt. Auch bei unserem zweiten Tauchgang am Nachmittag zeigte sich keiner. Nach dem 2. TG reisten die Tagesgäste ab und wurden mit dem Speed Boat zurückgebracht. Zurück blieben nur die Gäste, die auf dem Schiff übernachteten. Es wurde jetzt also gemütlich auf dem Schiff. Am späten Nachmittag machten wir uns für den 3. TG fertig. Nach wenigen Minuten unter Wasser sah ich sie auch schon in der Ferne: 2 Mantas! Aber sonst sah sie keiner! Ich schaltete an meinen Flossen den Turbo ein um meinen Freund, der etwas weiter vor mir tauchte, zu erreichen und ihm die Mantas zu zeigen. Durch meine hektischen Bewegungen wurde auch unser Tauchguide auf die Mantas aufmerksam. Wir verweilten noch eine Weile an dieser Stelle, in der Hoffnung, die Mantas würden einen Kreis schwimmen und sich uns noch einmal zeigen. Das war allerdings leider nicht der Fall.
Wir tauchten also weiter und wieder war ich es, der ihn zuerst gesehen hat: ein Manta, der unter uns durchtauchte. Was ein unbeschreiblicher Anblick, was ein unfassbarer Moment. Plötzlich merkte ich, dass ich die Luft angehalten hatte. Fasziniert von dem Anblick habe ich das Atmen vergessen.

Seht euch das Video an:



Tauchen macht übrigens hungrig und müde. Deswegen spricht man auch vom Tauchtriatlon: Tauchen-Essen-Schlafen! Wir gingen sehr früh in unsere Kajüte. Trotz starken Seegangs (mein Freund erzählte etwas starker Wind und Regen) habe ich sehr gut schlafen können. Schlecht wurde mir, dank der Tabletten, glücklicherweise nicht. In der Nacht fuhr das Tauchschiff zu einem neuen Tauchplatz an den Similan Inseln. Die neun Inseln des 128 qkm großen Nationalparks haben sich bei Tauchern zu recht ihren Namen gemacht. Haushohe Granitfelsen bestimmen die Landschaft. Die Similans können generell in 2 verschiedene Gebiete eingeteilt werden: die geschützte Ostseite mit ihren tropischen Traumstränden, die zu Saumriffen und Korallengärten übergehen und durch eine Explosion von Farben und Formen bestechen. 200 verschiedene Steinkorallen und ca. 350 Arten von Wichkorallen sind hier heimisch. 200 Arten verschiedener Fische bevölkern die Riffe. Die dem offenen Meer zugewandten Riffe der Westküste werden auch unter Wasser durch Granitblöcke bestimmt, die bis in eine Tiefe von 40 Metern mit Hart- und Weichkorallen bewachsen sind.

Der erste Tauchgang stand für 7.00 Uhr noch vor dem Frühstück auf dem Programm. Ohne Nahrung gehe ich aber nicht ins Wasser, so eine halbe Tasse Kaffe und ein trockener Toast müssen schon sein. Nachdem wir unseren 1. TG zu einem Wrack auf 40 m Tiefe beendet hatten, gab es dann richtig Frühstück. Kurze Zeit später legte auch das Speed Boat an, welches wieder neue Tagesgäste brachte und so war es mit der Ruhe auf dem Schiff auch schon wieder vorbei. Wir hatten an diesem Tag noch 2 weitere sehr schöne Tauchgänge und wurden noch mit der Sichtung von 2 Adlerrochen belohnt. Dann hieß es auch für uns: zurück auf's Speed Boat, welches nach einer Stunde Fahrt wieder das Festland erreichte.

Similan Insel Nr. 9
Anemonenfische
Und was haben wir sonst noch unternommen? An einem Tag, als es uns am Strand etwas langweilig wurde, setzten wir uns auf unseren Roller und fuhren zum Khao Lak Lam Ru National Park. Wir wanderten einen mehr oder weniger gut begehbaren Nature Trail entlang, der zum Had Lek Beach (Small Sandy Beach) führte. Der Strand selbst ist zwar recht klein, aber ein absoluter Geheimtip für alle, die Ruhe von dem Trubel am Hotelstrand suchen. Badesachen hatten wir leider keine dabei, also machten wir uns sehr bald wieder auf den Rückweg. Die Tour war für mich wirklich sehr anstrengend. Das unwegsame Gelände macht es einem "Bewegungslegasteniker" schwer nicht zu stürzen (einmal bin ich tatsächlich hingefallen, ein anderes mal habe ich mir den Kopf an einem Ast gestoßen...) und die Hitze tut ihr übriges. So fühlte sich die ca. 1,5 km (einfache Strecke) eher nach 5 km an. Im Restaurant des Nationalparks gab es dafür erst einmal ein leckers Wasser.

Mein Monument im Khao Lak Lam Ru National Park
Had Lek Beach
Schaukel am Had Lek Beach
Ausblick von der Sonnenliege
Den drei mal in der Woche stattfindenden Markt am Bang Niang Beach besuchten wir 2 mal. Ich probierte dort einen Oktopuss vom Grill und dort kauften wir auch noch ein paar Souveniers.

Octopus vom Grill mit Reisfüllung
Ich und mein Freund: der Octopus
"Fleisch-Theke" am Bang Niang Market

Frische Fische - echt, die sind wirklich fangfrisch!
Gemüseauswahl am Bang Niang Market
Über einen örtlichen Tourenveranstalter buchten wir noch einen Ausflug zum Khao Sok Nationalpark. Von unserer Reiseleiterin (eine Deutsche, die schon seit 11 Jahren in Thailand lebt) wurden wir morgens vom Hotel abgeholt. Auf dem Programm stand eine Kanufahrt auf dem Khao Sok River, eine Höhlentempelbesichtigung, ein Mittagessen im Rock & Treehouse Khao Sok (eine Baumhaus-Bungalow-Anlage inmitten von Fels und Urwald), Elefantenreiten (das ist gar nicht meins: zu hoch, zu wackelig... aber der Elefant und ich hatten uns am Ende der Tour trotzdem ganz lieb) und einer Besichtigung eines "echten" Thai Markts in Takua Pa - also ein Markt wo die Thais einkaufen und der nicht auf Touristen ausgelegt ist. Zum Vergleich: eine ganze Ananas kostet hier 7 Baht. Vor dem Hotel kostet eine halbe (aber dafür geschnittene Ananas) 40 Baht.

Kodak-Moment am Khao Sok Nationalpark
Kanu-Tour auf dem Khao Sok River
Kanu-Tour auf dem Khao Sok River
Kanu-Tour auf dem Khao Sok River
Affen-Mama am Höhlentempel

Elefantenreiten

Tausendjährige Eier auf dem Markt in Takua Pa

Jeden Morgen ging es entweder ins Gym oder an den Strand

*träum* Es war wirklich ein sehr, sehr schöner Urlaub. Ich wollte nach den 2 Wochen auch noch gar nicht nach Hause. Aber was soll man machen? Der Flieger wartet nicht. Apropos Flieger: Der Rückflug war doof! Wir konnten nicht nebeneinander sitzen, da alle Plätze schon belegt waren, er dauerte 12 Stunden (!!!) und irgendein Sitznachbar in der nähreren Umgebung hatte fürchterliche Blähungen... *würg*

Mittlerweile hat mich der Alltag wieder und ich sehne mich zurück nach Thailand: zu dem Sonnenschein, zum Meer, zu den netten Leuten. Thailand ist wirklich ein wunderbares Land.

Im Fett ausgebackener Bananen-Pancake - jede Sünde wert!

Kleine Auswahl an Hello Kitty Accessoires in einem Souvenirladen in Khao Lak 



Dienstag, 18. März 2014

Mikrowellenchips

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es mal was gesundes und super schnelles!

Ich hatte gestern so mega Lust auf Chips und hab mir gedacht ich probiere es jetzt einfach mal selber aus, weil die gekauften mit mega viel Fett und Zucker wollte ich meinem Körper nicht antun.

Heute ist damit auch die neue Kategorie #Studentenfutter geboren.
#Studentenfutter ist eine Abteilung mit Rezepten die schnell, einfach, mit wenigen Hilfsmitteln und wenigen Zutaten (die man meist auch zu Hause hat) zuzubereiten sind.
Also perfekt geeignet für Studenten oder für alle mit wenig Zeit.

Aber genug drum herum geredet, hier nun das Rezept:

Zutaten:

  • 1-2 große Kartoffeln
  • Gewürze nach Geschmack (Salz, Paprika, Pfeffer, Knoblauch)
Zubereitung:

Zuerst schält ihr die Kartoffeln und schneidet sie in dünne scheiben (je dünner desto knuspriger).

Dann legt ihr die Scheiben zwischen zwei Küchentücher und drückt die Stärke und das Wasser aus der Kartoffel.
Wenn ihr das nicht macht werden die Chips nicht richtig gar. 

Nun noch mit ein paar Gewürzen bestreuen und auf etwas Backpapier ab in die Mikrowelle!




4 Minuten auf höchster Stufe, 
dann einmal wenden und nochmal 2-4 Minuten "backen".

Wenn ihr das erste mal die Chips in der Mikrowelle macht bleibt dabei und schaut ab und zu mal rein, damit die Chips nicht verbrennen. Das kann in der Mikrowelle schnell passieren und dann schmecken sie nicht mehr!


Schon sind sie fertig die gesunden Chips. Zumindest gesünder als gekauft, aber genauso lecker!

Ihr könnt auch etwas Käse über die Kartoffelscheiben streuen und dann in die Mikrowelle das schmeckt auch prima.
Last eurer Phantasie einfach freien lauf.


Viel Spaß beim Nachmachen
Eure Tani

Freitag, 14. März 2014

Good Food Friday


Hallo ihr Lieben, hier endlich mein Post zum Good Food Friday. Ich bin heute leider nicht eher dazu gekommen, obwohl ich die Bilder gestern schon eingestellt hatte. Naja, aber ein bisschen Text wollte ich euch auch noch ganz gerne dazu präsentieren. Leider habe ich in dieser Woche hin und wieder vergessen, Bilder von meinem Essen zu schießen. Aber gucken wir mal, was ich so für euch zusammen bekomme:

Mein Freund verspürte unbändige Lust auf Pizza. Also habe ich am Samstag einen Hefeteig aus Weizenvollkornmehl gemacht, seine Pizza mit Mozzarella, Thunfisch und Zwiebeln belegt und meine mit Zucchini, Aubergine, Tomaten und dann Rucola, Tomatenpesto und Hefeflocken on Top. Die war lecker sag ich euch!


Gemüsepizza

Am Sonntag waren wir zum Grillen bei meinen Eltern. Meine Schwester hat ja, wie einige vielleicht aufgrund ihres Posts schon wissen, viele vegane Fleischalternativen zum probieren geschenkt bekommen. Wir hatten also reichlich zu Essen. Als Beilagen gab es dann noch einen Nudelsalat (den ich zubereitet habe), Kartoffelwedges und Ofengemüse. Da habe ich mir den Bauch voll geschlagen. Aber lecker war es! Leider habe ich gerade hier vergessen Bilder zu schießen. Aber auf einem Foto, das mein Freund von meinem Papa geschossen hat, ist auch der Grill zu sehen:

Fleisch und Vleisch liegen friedlich nebeneinander ;)
gebratener Gemüsereis - eine kleine Erinnerung an Thailand

Übrigens habe ich von meiner herzallerliebsten Schwester ebenfalls eine kleine Kühltasche voll mit den rumänischen Fleisch- und Wurstalternativen bekommen! Dabei waren vegetarische Würstchen, vegetarische Schnitzel, vegetarische Wurst, vegetarische Schmierwurst und Soja-Käse.
Zuerst habe ich die vegetarische Wurst nach Lyoner-Art probiert. Die ist so lecker, ich kann es gar nicht glauben. Bislang war ich ja von den ganzen Wurstalternativen enttäuscht, aber die ist wirklich super. Sie landete diese Woche gleich 2 x auf meinem Pausenbrot für die Mittagspause!

Roggenvollkornbrot mit Vurst und Salat
Rucolasalat mit Tomaten und Pilzen
Vollkorn-Dinkel-Nudeln mit selbst gemachten Tomatenpesto









Donnerstag, 13. März 2014

Endspurt - die 6 muss weg

Es musste wieder was geschehen. Dass ich mein Gewicht halten kann beweise ich ja mittlerweile seit dem Sommer 2013. Aber seit dem ist nichts mehr geschehen. Klar, hier mal ein Kilo weniger... aber dann wieder ein, zwei Kilo mehr...
Meine "Ausrede" war, dass man im Herbst/Winter einfach nicht abnehmen kann. Denn der Körper braucht für die kalte Jahreszeit seine Fettreserven. Aber jetzt ist die Frühlingssonne da und es gibt keinen Grund mehr sich weiter aus dem Projekt Wunschgewicht herauszureden. Glücklicherweise bekam ich zusammen mit dem herrlichen Frühlingswetter auch eine gehörige Portion neuer Motivation. Und so startete ich am Montag mit meinem neuen Projekt "Endspurt - die 6 muss weg".

Mein Startgewicht lag am Montag bei 63,7 kg und mein Wunschgewicht liegt nach wie vor bei 59,0 kg.
Ich habe mir für die nächsten 10 Wochen (10.03.-18.05.2014) ein Programm aufgestellt, mit dem ich endlich (!!!) dieses Ziel erreichen möchte. Viele Projekte vorher sind bekanntermaßen gescheitert. Weder die "Die-letzten-5 Challenge" noch mein "Bikini-Body-Makeover" brachten die gewünschten Ergebnisse. Wobei ich letzteres aufgrund einer verschleppten Erkältung und eines Magen-Darm-Virus ja auch abbrechen musste. Hoffentlich bringt dieses Projekt den gewünschten Erfolg. Die Motivation ist riesig und bislang läuft auch alles nach Plan.

Ich habe mir folgende Regeln für die nächsten 10 Wochen auferlegt:

Essen:
  • Nur 3 Mahlzeiten am Tag zu festen Uhrzeiten
  • Beim Abendessen möglichst auf Kohlenhydrate verzichten
  • Dinner-Cancelling an zwei Tagen in der Woche (kein Essen nach 17.00 Uhr)
  • nur 35 g Fett pro Tag
  • Kalorienzufuhr 1.250 kcal (durch Sport verbrannte kcal dürfen verbraucht werden)
Verhalten:
  • Zügel dich, wenn du satt bist
  • Lerne zwischen Appetit und Hunger zu unterscheiden
  • Kein Essen vor dem Fernseher
  • Kalorienzählen mit "MyFitnessPal"
  • Alle Lebensmittel in die App eingeben! Kein Selbstbetrug!
  • kurze Tagesberichte verfassen (Gefühle, Erfolge, Misserfolge, Zufriedenheit)
  • täglich wiegen und protokollieren
Sport:
  • 2 x wöchentlich Joggen
  • 2 x wöchentlich Intervall-Workout
  • 1 x wöchentlich Bauchmuskeltraining

Bei einigen Punkten würden vielleicht einige von euch "Einwände" haben, da sie sich vielleicht nicht mit eurer Einstellung zu einer gesunden Ernährung decken. Aber ich komme damit - so glaube ich zumindest - sehr gut zurecht. Da ich mich sowieso jeden Morgen auf die Waage stelle, möchte ich das demnächst einfach nur protokollieren und diese riesigen Schwankungen (manchmal über 1 kg Gewichtszunahme von einem Tag auf den anderen) besser beobachten zu können.

Bis jetzt klappt es wirklich wunderbar und die Waage zeigt bereits erste Erfolge. Wenn das so weitergeht erreiche ich mein Ziel vielleicht sogar schon früher!?

Das mit den Tagesberichten könnt ihr euch wie einen Tagebucheintrag vorstellen. Zu diesem Zweck habe ich ein kleines Notizbuch, in dem ich alles aufschreiben kann.

Nach dem Ablauf der 10 Wochen steht darin auch die Beantwortung folgender Fragen an:
  • Habe ich mein Ziel erreicht?
  • Wie habe ich mich in der Zeit gefühlt?
  • Was lief gut?
  • Was lief schlecht?
  • Ggfs. Fehleranalyse
  • Wie geht es weiter? (Abnahme / Erhaltung)
Ich hoffe, dass meine Motivation noch lange anhält.
Ich hoffe, dass die Waage nicht gleich wieder im Dreieck springt, wenn ich mir eine kleine Sünde gönne.
Ich wünsche mir, dass es dieses Mal endlich kappt!


Mittwoch, 12. März 2014

Konsumfasten 2014 - Woche 1


So ihr Lieben, die erste Woche Konsumfasten habe ich absolut unbeschadet überstanden. Außer dem normalen Lebensmitteleinkauf wurde kein Geld ausgegeben. Aber das ist noch kein Grund, sich erfolgreich auf die Schulter zu klopfen. Denn es war nur die erste Woche, von der ich zwei Tage krank zu Hause lag... Und überall lauern die Gefahren: Prospekte mit supertollen Angeboten, Werbeemails von meinen favorisierten Bekleidungsläden, der Bummel durch die Innenstadt in der Mittagspause... es wird noch ein hartes Stück Arbeit.

Gestern guck ich in den Spiegel und was muss ich sehen? Ein kleines Herpesbläschen an der Unterlippe. Baaahhh... womit hab ich das verdient? Natürlich war keine Salbe mehr vorhanden. Dann hole ich mir in der Mittagspause welche in der Apotheke - aber Stopp! Da war doch das Konsumfasten... und diese Salbe ist nicht überlebensnotwendig...



Ich habe also im Internet nachgesehen, was es denn für alternative Heilmethoden gibt. Dabei bin ich auf Honig, mit seinen antimikrobiellen und wundheilenden Eigenschaften gestoßen. Honig (oder auch Bienenkotze *g*) ist zwar nicht vegan, aber ich beschränke mich dabei ja auch nur auf die Nahrung und den Honig will ich mir ja jetzt ins Gesicht schmieren (da bekommt der Spruch "Honig ums Maul schmieren" eine ganz andere Bedeutung). Da wir immer Honig im Haus haben (mein Freund isst den sehr gerne) habe ich also auf diese Alternative zurückgegriffen.

Heute ist das Bläschen zwar immer noch da, aber das wäre es auch, wenn ich eine Salbe gekauft hätte. Wenn ich den Honig aufgetragen habe merke ich schon nach kurzer Zeit eine beruhigende Wirkung. Das Jucken lässt deutlich nach und auch der "Schmerz" wird etwas weniger.

Fazit: auch alternative Heilmethoden scheinen manchmal zu funktionieren und ohne das Konsumfasten wäre ich nie auf die Idee gekommen, Honig zur Behandlung von Lippenherpes anzuwenden. Pluspunkt für das Konsumfasten.

Auf in die nächste einkaufsfreie Woche!


P.S.  Urlaubspost folgt am Wochenende, da habe ich genug Zeit euch alles zu zeigen und zu erzählen! :)





Samstag, 8. März 2014

Good Food Friday





Thailand Spezial


Hallo ihr Lieben,

da bin ich wieder! Ich hatte einen wunderschönen und erholsamen Urlaub. Leider hat sich mein Mann in der Nacht vor dem Rückflug Magenprobleme bekommen, die sich dann während des Fluges (glücklicherweise erst eine Stunde vor Landung) auch bei mir bemerkbar machten. Ich habe starke Magenkrämpfe und Schweißausbrüche bekommen. Allerdings ist weiter nichts passiert... nur diese Magenkrämpfe. Am Donnerstag lag ich dann (mal wieder) komplett flach. Da ich auch gestern noch mit Magenschmerzen zu kämpfen hatte, konnte ich die Essensbilder aus Thailand nicht so wirklich sehen. Deswegen gibt es den Good Food Friday dieses Mal am Samstag.

Ich werde euch in meinem nächsten Post auch noch ein paar Urlaubsbilder präsentieren. Aber jetzt erst einmal ein kleiner Rückblick auf meine Speisen der vergangenen zwei Wochen. Ich habe versucht, mich vegan oder zumindest vegetarisch zu ernähren. Das ich hin und wieder Fisch einbauen wollte, hatte ich ja von Anfang an geplant. Hier konnte ich mir ja sicher sein, dass es sich um frisch gefangenen Fisch aus der Andamanensee handelt.

Frühstück:
Frühstück gab es im Hotel in Buffetform. Hier habe ich mir jeden Morgen ein Müsli mit einem halben Esslöffel Joghurt und Obst zusammengestellt und dann gab es entweder noch ein Tomaten-Gurken-Sandwich oder ein Toastbrot mit Marmelade.

typisches Frühstück
Tomaten-Gurken-Sandwich  

Mittagessen:
Das Mittagessen bestand in der Regel aus Obst und Marmeladenbroten. Nur an Ausflugstagen oder beim Tauchen gab es Mittags eine warme Mahlzeit.

typisches Mittagessen auf unserem Hotelzimmer



Abendessen / Snacks:
Bis auf ein paar kleine Ausnahmen, probierten wir jeden Abend ein anderes Restaurant aus.

 
Thaicurry mit Gemüse Cashewnüssen
Manog-Papayasalat
Barrakudafilet mit Reis
Eis mit Thai-Früchten in Kokosmilch

Dieses Thai-Früchte-Eis ist super lecker, vegan und hat obendrein gerade einmal 90 kcal. Leider vertrage ich im tropischen Klima kein Eis, da es zu kalt ist und bei mir Magenkrämpfe verursacht. Deswegen gab es das Eis auch nur einmal... Aber wenn es das im Sommer auch hier in Deutschland geben könnte: das wäre ein Traum ♥ 

gegrillter Seebarsch
Gemüsereis mit Cashewnüssen
Spinat und anderes Gemüse mit Reis
Mango-Papaya-Salat
Gemüsereis und ein Gericht mit Bambussprossen
Mangosaft
Suppe mit Gemüse und Kokosnuss
frittierte Tofuwürfel süß-sauer
Fischsuppe
Linguine Napoli - ja, wir waren auch einmal beim Italiener... :(
Softdrinks

Thai-Curry mit Gemüse
Manog-Papaya-Salat
Gemüsereis und Thai-Gemüse
 
Ich werde jetzt öfter ein thailändisches Gericht kochen. Es war wirklich alles sehr, sehr lecker. Aber das Beste daran war: ich musste nicht selber kochen und den Abwasch musste ich auch nicht machen :)

 




Mittwoch, 5. März 2014

Konsumfasten 2014

Nein, ich bin noch nicht wieder aus meinem Urlaub zurück. Wahrscheinlich befinde ich mich jetzt gerade im Flieger und wünsche mir von Herzen, dass diese Tortur des ewigen Sitzens endlich ein Ende findet und ich wieder festen Boden unter den Füßen habe!

Es handelt sich hierbei um einen Post, den ich bereits vor meinem Urlaub verfasst habe. Es ist Aschermittwoch und das bedeutet, dass heute die christliche Fastenzeit beginnt. Da ich für mich der Meinung bin, dass ich mich gesund ernähre und nur hin und wieder zu Süßigkeiten greife habe ich beschlossen während der Fastenzeit keine Einschränkungen auf dem Lebensmittelsektor vorzunehmen. Aber trotzdem möchte ich in dieser Zeit fasten. Nicht etwa, weil ich besonders religiös bin.

Im Mittelalter haben sich die Mönche im Kloster auch nicht so strickt an das Fastengebot gehalten, wie es eigentlich sein sollte. Anstelle von Fleisch kam somit Fisch auf den Tisch. Außerdem wurden die Maultaschen in der Fastenzeit erfunden und sind deshalb auch unter dem Begriff "Herrgottsbescheißerle" bekannt. Das bedarf doch keines weiteren Kommentars, oder?

Ich denke, dass ein wenig Verzicht nicht schaden kann... also die Fastenzeit für ein "Konsumfasten" nutzen!

Für mich bedeutet das ein Kaufverbot folgender Produkte:
- Kleidung, Schuhe, Accessoires und Schmuck
- Dekoartikel
- Zeitschriften, Bücher, Ebooks
- Kosmetika

Allerdings wird es eine kleine Ausnahme geben: da ich in ein paar Wochen Trauzeugin auf einer Hochzeit sein werde, steht "Kleidshopping" auf dem Terminplan.

Ich bin gespannt wie das so läuft...

Ist noch jemand von euch dabei? Habt ihr auch vor zu fasten?