Was lange währt, wird endlich gut. Diesen Post hatte ich bereits für das letzte Wochenende versprochen. Habe es dann leider doch nicht geschafft, denn erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
Mein Urlaub in Thailand ♥
Aber jetzt dürft ihr euch auf ein paar nette Zeilen und ein paar schöne Bilder von meinem Urlaub freuen.
Mein Urlaub in Thailand ♥
Während meines Urlaubs konnte ich wirklich sehr gut entspannen und bin jetzt sehr gut erholt. Unsere Flieger startete am Mittwoch (19.02.) gegen 13.00 Uhr vom Frankfurter Flughafen aus in Richtung Phuket. Gelandet sind wir dann 11 Stunden später - Ortszeit: 6.00 Uhr.
Als wir im Hotel angekommen sind mussten wir leider erfahren, dass wir unser Zimmer erst gegen 14:00 Uhr beziehen können. Frühstück gäbe es auch nur gegen einen Aufpreis von 250 Baht. Gut dass ich noch ausreichend Reiseproviant dabei hatte, denn diesen überteuerten Preis wollten wir wirklich nicht bezahlen. Wir kramten Shorts und T-Shirts aus dem Koffer und legten uns ein bisschen an den Strand. Da unser Hotel etwas abseits von Khao Lak liegt, sind wir am späten Vormittag mit dem Taxi nach Khao Lak gefahren, um an der Tauchbasis vorbeizusehen. Wir klärten dort alle Formalitäten und sind dann auch recht zügig wieder zurück zum Hotel gefahren. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, ist man nach so einem langen Flug ganz schön groggy, zumal wir auch im Flieger kein Auge zubekommen haben.
Unser Strand
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| Mein Yoga Strand |
Keine Angst, ich werde jetzt nicht von jedem einzelnen Tag einen ausführlichen Reisebericht online stellen. Schließlich haben wir an sehr vielen Tagen auch einfach nur am Strand gelegen und sind dann am Abend mit unserem gemieteten Roller durch die Gegend gedüst (Achtung Linksverkehr) um die vielen guten Restaurants in der Umgebung auszuprobieren. Für unser Mittagessen kauften wir uns Brot und Marmelade in einem Supermarkt und dazu gab es dann immer Obst, welches wir uns einen Abend vorher an einem Stand vor dem Hotel holten (oder auch im Supermarkt, wenn wir gerade dort waren).
Kurz nach der Ankunft stand auch schon unser erster Tauchgang an. Selber machen muss man auf so einem Tauchschiff wirklich nichts mehr. Das Tauchgerät wird montiert und man muss sich dann nur noch in den Neoprenanzug schmeißen, das Tauchgerät anlegen und schon geht es ab ins kühle Nass. In diesem Tauchrevier hatten wir mit starken Strömungen zu kämpfen. Manchmal kam ich mir vor wie ein Ping Pong Ball der im Wasser hin und her geschleudert wird. Mantas haben sich bei unserem ersten Tauchgang leider keine gezeigt. Auch bei unserem zweiten Tauchgang am Nachmittag zeigte sich keiner. Nach dem 2. TG reisten die Tagesgäste ab und wurden mit dem Speed Boat zurückgebracht. Zurück blieben nur die Gäste, die auf dem Schiff übernachteten. Es wurde jetzt also gemütlich auf dem Schiff. Am späten Nachmittag machten wir uns für den 3. TG fertig. Nach wenigen Minuten unter Wasser sah ich sie auch schon in der Ferne: 2 Mantas! Aber sonst sah sie keiner! Ich schaltete an meinen Flossen den Turbo ein um meinen Freund, der etwas weiter vor mir tauchte, zu erreichen und ihm die Mantas zu zeigen. Durch meine hektischen Bewegungen wurde auch unser Tauchguide auf die Mantas aufmerksam. Wir verweilten noch eine Weile an dieser Stelle, in der Hoffnung, die Mantas würden einen Kreis schwimmen und sich uns noch einmal zeigen. Das war allerdings leider nicht der Fall.
Und was haben wir sonst noch unternommen? An einem Tag, als es uns am Strand etwas langweilig wurde, setzten wir uns auf unseren Roller und fuhren zum Khao Lak Lam Ru National Park. Wir wanderten einen mehr oder weniger gut begehbaren Nature Trail entlang, der zum Had Lek Beach (Small Sandy Beach) führte. Der Strand selbst ist zwar recht klein, aber ein absoluter Geheimtip für alle, die Ruhe von dem Trubel am Hotelstrand suchen. Badesachen hatten wir leider keine dabei, also machten wir uns sehr bald wieder auf den Rückweg. Die Tour war für mich wirklich sehr anstrengend. Das unwegsame Gelände macht es einem "Bewegungslegasteniker" schwer nicht zu stürzen (einmal bin ich tatsächlich hingefallen, ein anderes mal habe ich mir den Kopf an einem Ast gestoßen...) und die Hitze tut ihr übriges. So fühlte sich die ca. 1,5 km (einfache Strecke) eher nach 5 km an. Im Restaurant des Nationalparks gab es dafür erst einmal ein leckers Wasser.
*träum* Es war wirklich ein sehr, sehr schöner Urlaub. Ich wollte nach den 2 Wochen auch noch gar nicht nach Hause. Aber was soll man machen? Der Flieger wartet nicht. Apropos Flieger: Der Rückflug war doof! Wir konnten nicht nebeneinander sitzen, da alle Plätze schon belegt waren, er dauerte 12 Stunden (!!!) und irgendein Sitznachbar in der nähreren Umgebung hatte fürchterliche Blähungen... *würg*
| Frittierte Algen-Snack Auswahl im Supermarkt |
| Obststand vor dem Hotel |
Ein großes Highligt war natürlich unser Tauchtrip. Wir wurden morgens vom Hotel abeholt und zum Pier gefahren. Von dort aus ging es mit dem Speed Boat nach Koh Bon, wo wir auf ein größers Tauchboot umgestiegen sind. Koh Bon ist eine kleine unbewohnte Felseninsel aus Lavagestein nördlich der Similan Inseln. Das Tauchrevier ist berühmt für seine Manta Begegnungen. Ein Saum Riff ummantelt diesen strandlosen, bizarren Felsen in der Andamanen See. Eine wunderschöne Steilwand fällt bis auf 35 Meter ab.
| Koh Bon |
Wir tauchten also weiter und wieder war ich es, der ihn zuerst gesehen hat: ein Manta, der unter uns durchtauchte. Was ein unbeschreiblicher Anblick, was ein unfassbarer Moment. Plötzlich merkte ich, dass ich die Luft angehalten hatte. Fasziniert von dem Anblick habe ich das Atmen vergessen.
Seht euch das Video an:
Seht euch das Video an:
Tauchen macht übrigens hungrig und müde. Deswegen spricht man auch vom Tauchtriatlon: Tauchen-Essen-Schlafen! Wir gingen sehr früh in unsere Kajüte. Trotz starken Seegangs (mein Freund erzählte etwas starker Wind und Regen) habe ich sehr gut schlafen können. Schlecht wurde mir, dank der Tabletten, glücklicherweise nicht. In der Nacht fuhr das Tauchschiff zu einem neuen Tauchplatz an den Similan Inseln. Die neun Inseln des 128 qkm großen Nationalparks haben sich bei Tauchern zu recht ihren Namen gemacht. Haushohe Granitfelsen bestimmen die Landschaft. Die Similans können generell in 2 verschiedene Gebiete eingeteilt werden: die geschützte Ostseite mit ihren tropischen Traumstränden, die zu Saumriffen und Korallengärten übergehen und durch eine Explosion von Farben und Formen bestechen. 200 verschiedene Steinkorallen und ca. 350 Arten von Wichkorallen sind hier heimisch. 200 Arten verschiedener Fische bevölkern die Riffe. Die dem offenen Meer zugewandten Riffe der Westküste werden auch unter Wasser durch Granitblöcke bestimmt, die bis in eine Tiefe von 40 Metern mit Hart- und Weichkorallen bewachsen sind.
Der erste Tauchgang stand für 7.00 Uhr noch vor dem Frühstück auf dem Programm. Ohne Nahrung gehe ich aber nicht ins Wasser, so eine halbe Tasse Kaffe und ein trockener Toast müssen schon sein. Nachdem wir unseren 1. TG zu einem Wrack auf 40 m Tiefe beendet hatten, gab es dann richtig Frühstück. Kurze Zeit später legte auch das Speed Boat an, welches wieder neue Tagesgäste brachte und so war es mit der Ruhe auf dem Schiff auch schon wieder vorbei. Wir hatten an diesem Tag noch 2 weitere sehr schöne Tauchgänge und wurden noch mit der Sichtung von 2 Adlerrochen belohnt. Dann hieß es auch für uns: zurück auf's Speed Boat, welches nach einer Stunde Fahrt wieder das Festland erreichte.
| Similan Insel Nr. 9 |
| Anemonenfische |
| Ausblick von der Sonnenliege |
Den drei mal in der Woche stattfindenden Markt am Bang Niang Beach besuchten wir 2 mal. Ich probierte dort einen Oktopuss vom Grill und dort kauften wir auch noch ein paar Souveniers.
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Octopus vom Grill mit Reisfüllung
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| Ich und mein Freund: der Octopus |
| "Fleisch-Theke" am Bang Niang Market |
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| Frische Fische - echt, die sind wirklich fangfrisch! |
| Gemüseauswahl am Bang Niang Market |
Über einen örtlichen Tourenveranstalter buchten wir noch einen Ausflug zum Khao Sok Nationalpark. Von unserer Reiseleiterin (eine Deutsche, die schon seit 11 Jahren in Thailand lebt) wurden wir morgens vom Hotel abgeholt. Auf dem Programm stand eine Kanufahrt auf dem Khao Sok River, eine Höhlentempelbesichtigung, ein Mittagessen im Rock & Treehouse Khao Sok (eine Baumhaus-Bungalow-Anlage inmitten von Fels und Urwald), Elefantenreiten (das ist gar nicht meins: zu hoch, zu wackelig... aber der Elefant und ich hatten uns am Ende der Tour trotzdem ganz lieb) und einer Besichtigung eines "echten" Thai Markts in Takua Pa - also ein Markt wo die Thais einkaufen und der nicht auf Touristen ausgelegt ist. Zum Vergleich: eine ganze Ananas kostet hier 7 Baht. Vor dem Hotel kostet eine halbe (aber dafür geschnittene Ananas) 40 Baht.
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| Kodak-Moment am Khao Sok Nationalpark |
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| Kanu-Tour auf dem Khao Sok River |
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| Kanu-Tour auf dem Khao Sok River |
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| Kanu-Tour auf dem Khao Sok River |
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| Affen-Mama am Höhlentempel |
| Elefantenreiten |
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| Tausendjährige Eier auf dem Markt in Takua Pa |
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| Jeden Morgen ging es entweder ins Gym oder an den Strand |
*träum* Es war wirklich ein sehr, sehr schöner Urlaub. Ich wollte nach den 2 Wochen auch noch gar nicht nach Hause. Aber was soll man machen? Der Flieger wartet nicht. Apropos Flieger: Der Rückflug war doof! Wir konnten nicht nebeneinander sitzen, da alle Plätze schon belegt waren, er dauerte 12 Stunden (!!!) und irgendein Sitznachbar in der nähreren Umgebung hatte fürchterliche Blähungen... *würg*
Mittlerweile hat mich der Alltag wieder und ich sehne mich zurück nach Thailand: zu dem Sonnenschein, zum Meer, zu den netten Leuten. Thailand ist wirklich ein wunderbares Land.
Im Fett ausgebackener Bananen-Pancake - jede Sünde wert!
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Kleine Auswahl an Hello Kitty Accessoires in einem Souvenirladen in Khao Lak
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