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Freitag, 13. März 2015

Bye, Bye Banana Island!

Hallo ihr Lieben,

mein Vegan Wednesday fällt diese Woche der Banana Island zum Opfer. Wer will in einem separaten Post schon drei verschiedene Bananengerichte sehen? Dann doch lieber alles gebündelt in meinem kleinen Urlaubsbericht:


day 1

Zum Frühstück gab es eine Bananen-Smoothie-Bowle mit Bananenscheiben.
Als Zwischensnack Bananen und zum Mittag Bananenwraps. Zwischendurch wieder Bananen, eine Bananeneiscreme mit getrockneten Bananenstückchen und zum Abendessen Banane mit Basilikum.

An Tag 1 kam ich auf insgesamt 21 Bananen. Hätte aber auch noch mehr verdrücken können.


day 2

Zum Frühstück wieder eine Bananen-Smoothie-Bowle (ToGo für's Büro), als Zwischensnacks Bananen, Bananenwraps zum Mittagessen, Bananeneis mit getrockneten Bananenstückchen und noch weiteren Bananen für Zwischendurch und Bananen mit Zimt und einer Bananenmilch zum Abendessen.

Die Tagesration lag bei schätzungsweise 25 Bananen. Ich habe irgendwann den Überblick verloren.



day 3

Frühstück: Bananen-Smoothie-Bowle mit Bananenstückchen, Bananen, Bananen und Bananen, Bananenwraps zum Mittagessen und Bananen, Bananen, Bananen und 2 Portionen eisige Spinat-Bananensuppe. Die war echt super lecker! Ach, und noch Bananen, Bananen, Bananen.

Ich hatte meine monatlichen Fressattacken und bin froh, dass es "nur" Bananen waren. Obwohl ich mit meinen - auch hier hatte ich irgendwann den Überblick verloren - ca. 30-35 Bananen weit über meinen Kalorienbedarf lag.



Grundsätzlich bin ich mit dem Verlauf der Challenge zufrieden. Leider war ich die gesamte Zeit auf Banana Island unfassbar müde. Ich habe Nachmittags nur noch auf der Couch gelegen und geschlafen. Lag es an dem mangelnden Schlaf vom Wochenende, der beginnenden Frühjahrsmüdigkeit oder aber an der Bananendiät - ich weiß es nicht.

Dann hatte ich "Hunger, Hunger, Hunger". Ich hätte mir tatsächlich an allen drei Tagen NOCH MEHR Bananen reinschieben können. Ohne Probleme. Viele Leute berichten davon, dass es für sie schwer war auf ihren Kalorienbedarf zu kommen, da einfach keine Bananen mehr rein gingen. Nicht so bei mir. Ich wurde der Banane auch überhaupt nicht überdrüssig.

Tja, mit der Abnahme ist auch so eine Sache. Ich habe am 1. Tag ein ganzes Kilo verloren. Aber am 2. und 3. Tag hat sich auf der Waage nichts mehr getan. Wobei ich auch eigentlich mit einer Gewichtszunahme gerechnet hatte (aufgrund meiner zyklusbedinger Wassereinlagerungen).

Der Zeitpunkt von Banana Island war für mich also überhaupt nicht gut gewählt.

Ich werde es auf jeden Fall noch einmal probieren. Ich hatte mit den Bananen an sich überhaupt kein Problem und die Erfolge vom 1. Tag sprachen für sich.

Sicherlich bin ich mir darüber im klaren, dass die verlorenen Kilos auch genauso schnell wieder drauf kommen, wenn man wieder normal isst. Aber wenn man mal einen schnellen und sichtbaren Gewichtsverlust (die Vorher/Nachher-Bilder - die ich hier nicht zeigen möchte - sprechen wirklich für sich) braucht - da man zum Beispiel für einen speziellen Anlass in ein Kleid passen möchte oder ein professionelles Fotoshooting gebucht hat - dann ist die Bananendiät wirklich sehr zu empfehlen.

Aber schließlich soll der Aufenthalt auf Banana Island nicht nur eine Gewichtsreduktion, sondern auch die Vorteile des "Fastens" mit sich bringen - ohne dabei hungern zu müssen.

Bis auf die Müdigkeit hatte ich keine weiteren negativen Begleit- oder Entzugserscheinungen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich in den letzten drei Tagen meine Haut (ich habe sehr trockene und teilweise schuppende Haut an den Füßen) sehr gebessert hat.

Mein Freund (2 kg Gewichtsverlust innerhalb eines Tages) hat Banana Island am Abend des 2. Tages verlassen. Er gab seine Abreise bekannt und griff zu einer Banane. Als ich erstaunt fragte, warum er denn jetzt noch eine Banane essen würde, wenn sie ihm doch schon so zum Hals heraus hängen, antworte er nur: "Weil's so schön schnell geht!"
Aber auch am 3. Tag bestand sein Essen zum Großteil aus Bananen. Mussten ja jetzt schließlich auch irgendwie alle werden - die 25 Kilogramm, die ich gekauft habe.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich einen schönen Urlaub auf Banana Island hatte und auf jeden Fall wieder kommen werde. Dann zu einem besseren Zeitpunkt ohne Frauenproblemen!

Noch schnell ein paar Sätze zum Thema Mangelernährung: Ich glaube nicht, dass man nach 3, 5 oder sogar 7 Tagen Bananendiät irgendwelche Mangelerscheinungen bekommt. Wenn man sich vorher und nachher gesund und ausgewogen ernährt, dann hat der Körper für diese Zeit des Verzichts meiner Ansicht nach noch genügend Reserven. Also keine Panik.


Was gab es heute zu Essen?

Ich hatte ernsthaft überlegt, ob ich nicht doch noch einmal eine Bananensmoothiebowle zum Frühstück verputzen sollte. Aber ich habe mich dann doch für die herzhafte Variante mit drei Vollkornbroten und Gemüsesticks entschieden. Zum Mittagessen gab es Spinatstäbchen (Fertigprodukt - Schande über mich, aber ich hatte schon an Tag 2 so Lust drauf!) mit Kartoffeln, Erbsen-/Möhrengemüse und Salat.

Zum Abendessen gab es dann eine Suppe aus den Resten vom Mittagessen (Kartoffel, Erbsen, Möhren) sowie einer Zucchini.

Ich hatte heute irgendwie das Gefühl, als ob ich sehr viel schneller satt geworden bin als gewöhnlich. Ich habe heute nur eine kleine Kartoffel zum Mittag gegessen und die anderen beiden (waren insgesamt 200 g Kartoffeln auf dem Teller) liegen gelassen. Ja, ihr lest richtig! ICH habe etwas auf dem Teller LIEGEN GELASSEN!!! Ich kann es selbst kaum glauben. 


Bye, bye Banana Island! Ich komme wieder!

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!




Freitag, 6. März 2015

Vegan Basenfasten - Mein Fazit

Zwei Wochen Vegan Fasten nach dem gleichnamigen Buch von E. Fischer liegen hinter mir. Es ist also Zeit für ein kleines Fazit.

Ich habe so viele Eindrücke, Emotionen und Gefühle, dass ich gar nicht richtig weiß, wie und wo ich Anfangen soll zu berichten. Eigentlich wollte ich meinen Blogpost auch folgendermaßen beginnen:

"Gott sei Dank! Nun ist's vorbei mit der Übeltäterei!" (Wilhelm Busch)

Aber im Grunde genommen wäre dieser Einstieg doch ein wenig übertrieben gewesen, denn so schlimm war es ja gar nicht!

Leider war zu Beginn der Challenge (21.02.) meine Erkältung noch nicht richtig abgeklungen, so dass ich die ersten Tage auf Tabletten und dergleichen angewiesen war und mich körperlich wirklich auch nicht besonders gut gefühlt habe. Hinzu kamen dann diese entsetzlichen und ständig andauernden Kopfschmerzen, die wohl auch auf meinen Kaffee- und Grünen Tee-Entzug zurückzuführen waren. Deswegen war ich auch kurz davor bereits nach einer Woche alles hin zu schmeißen.

Aber dann ging es mir gesundheitlich wieder besser und ich war wieder motiviert, die 14 Tage durchzuhalten. Meine Freundin, die sich für Samstagmittag anmeldete, wurde auch gleich mal mit einem leckeren basischem Gericht verköstigt. Hätte ich nichts gesagt, hätte sie mir wahrscheinlich gar nicht angemerkt das ich "Faste" (obwohl: als ich die Küchenwaage an den Esstisch geholt habe um die Kartoffel für mich abzuwiegen... - spätestens da wäre sie misstrauisch geworden) geschweige denn gemerkt, dass es sich bei dem Essen auf ihrem Teller um ein Fastengericht handelt. DENN: die Gerichte aus dem Buch "Vegan Basenfasten" sind wirklich alle samt sehr lecker! Sogar meiner besseren Hälfte hat alles sehr lecker geschmeckt. Aber am Meisten hat er sich wohl über die Bratkartoffeln letzte Woche gefreut (seine Portion habe ich natürlich in ordentlich Öl angebraten und nicht mit einem halben Esslöffel wie bei meiner). Sowieso hat er immer ein bisschen mehr oder etwas extra (z. B. Reis) bekommen.


Körpergewicht

Mit dem Ergebnis auf der Waage bin ich sehr zufrieden: Minus 2,3 kg (entspricht 3,5 % meines Körpergewichts). Ich muss auch unbedingt mal wieder meinen Umfang messen (mach ich morgen)! Denn durch mein fast tägliches Training habe ich in den letzten zwei Monaten doch einiges an Muskeln aufgebaut. Es fühlt sich alles fester und gestraffter an...


Körper, Geist & Seele

Ein Gefühl von "jetzt könnte ich aber echt Bäume ausreißen!" hat sich bei mir nicht eingestellt. Ich fühlte mich im Grunde weder besser noch schlechter als vorher.

Wie bereits erwähnt, hatte ich zu Beginn mit starken Entzugserscheinungen zu kämpfen, die sich in Form von Kopfschmerzen bemerkbar machten. Vielleicht hätte ich auch einfach noch mehr trinken müssen. Ich habe nämlich insbesondere in der zweiten Woche gemerkt, dass mir die gewohnte Flüssigkeitsmenge nicht mehr ausgereicht hat!


Die Gerichte

Alle Gerichte, die ich in der Zeit nachgekocht habe, haben meinem Freund und mir sehr gut geschmeckt. Und ich werde auch zukünftig noch weitere Gerichte aus dem Buch ausprobieren. Da sind schließlich noch viel, viel mehr! :D



Die Community

In unserer Facebookgruppe habe ich mich sehr wohl gefühlt. Es war interessant zu erfahren, wie es den anderen während der "Fastenzeit" so ergangen ist. Es gab immer viele hilfreiche Tipps und bei Fragen wurde einem schnell geholfen.

Fragen die in der Community nicht beantwortet werden konnten, hat unsere liebe Initiatorin der Challenge und der Facebookgruppe, die liebe Stephie, kurzerhand direkt an die Autorin des Buches Elisabeth Fischer weitergeleitet. Die hat auch promt geantwortet und Stephie hat dies als ein Interview auf ihrem Blog veröffentlicht.



Die Kalorienzufuhr

Das tägliche Kalorienlimit von 900 kcal habe ich NIE erreicht. Da isst man mal einen Apfel oder eine Banane als Snack und schon ist man drüber! Mein persönliches Ziel war es, an Tagen ohne Sport, nicht mehr als 1.200 kcal zu mir zu nehmen. Dies ist mir, bis auf zwei kleine Ausrutscher-Tage, auch gelungen.


Essgewohnheiten

Der positivste Effekt aus dem veganen Basenfasten war der, dass ich für mich wieder deutlicher erkannt habe, wann ich WIRKLICH Hunger habe. Manchmal ist es ja einfach nur so eine Lust und das erste Hungergefühl verfliegt dann auch nach ein paar Minuten wieder.

Weiterer positiver Effekt: ich habe gemerkt, dass ich nach einer Portion auch satt sein kann. In den meisten Fällen hätte ich mir unter normalen Umständen noch einen Nachschlag genommen. Wenn man das Essen aber erst mal eine Weile "sacken" lässt, stellt sich das Sättigungsgefühl schon irgendwann ein. Ich gebe zu, dass ist für mich nicht neu und ich habe das auch schon 1.000 mal gelesen aber wann setzt man das auch mal wirklich in die Tat um, wenn der Nachschlag doch so nah ist!?
Weitere Erkenntnis: Suppen haben wenig Kalorien, sind lecker und sättigen sehr gut! Ja, im Grunde auch nichts neues, aber da ich meistens einfach keine Lust auf Suppe habe, gab es die bei mir bislang sehr selten.

Ich will versuchen, diese drei Essgewohnheiten noch ein bisschen mehr zu verinnerlichen. Es wird in nächster Zeit also wieder häufiger Suppen geben (im Rezeptbuch sind noch einige, die ich noch gar nicht probiert habe), ich will mir nicht gleich beim ersten kleinen Hungergefühl etwas zwischen die Zähne schieben und ich werde versuchen mir mit dem Nachschlag etwas Zeit zu lassen und abzuwarten, ob ich den wirklich brauche!


Trinken, Trinken, Trinken

Auch hier wieder: eigentlich nichts neues! Trinken ist wichtig, das wissen wir alle! Aber trotzdem viel es mir in den vergangenen zwei Wochen nicht so schwer mein Flüssigkeitsbedarf zu erreichen, wie noch in der Zeit davor. Ich habe wohl irgendwie ein anderes Gefühl dafür entwickelt WAS mein Körper wirklich braucht. In den meisten Fällen nichts zu Essen, sondern lieber mal ein bisschen was trinken!
                                  ...aber was außer Wasser?
Nur Kräutertee!? War und ist bis heute echt nicht meins! Glücklicherweise habe ich EINE Sorte Kräutertee gefunden, die mir wirklich ausgesprochen gut schmeckt: die Sorte "Basisch Vital" von Bad Heilbrunner. Aber irgendwann ist man dann diesen Tee auch mal Leid! Deswegen freue ich mich schon darauf, endlich wieder meine ganzen anderen Teesorten verköstigen zu dürfen. Endlich keine Langeweile mehr in der Teekanne! :D Achja... und der Kaffee! Wie sehr ich mich auf meinen nächsten Latte Macchiato freue, könnt ihr euch gar nicht vorstellen!


Mein Fazit

Klare Kaufempfehlung für das Buch! Selbst wenn man sich nicht 100%ig basisch ernähren möchte, so bietet das Buch doch wirklich viele, leckere und gesunde Rezepte.

Auch wenn ich keine große Veränderung gespürt habe denke ich doch, dass hin und wieder eine kurze "Fastenzeit" nicht schaden kann.


Wie geht es jetzt weiter?

Erst einmal habe ich den letzten Fastentag vorzeitig beendet. Es gab zu guter Letzt noch diesen leckeren Zitronen-Ofenkürbis zum Mittagessen (Kommentar von meinem Schatz: "Schreib ins Buch dass das sehr, sehr gut schmeckt!")


und dann waren wir heute Nachmittag bei Freunden zu Besuch. Zu diesem Zweck hatte ich einen Haselnusskuchen (super einfach, super lecker - unbedingt ausprobieren!) gebacken. Da habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen auch ein großes Stück zu probieren! Und natürlich auch gleich zwei Tassen Kaffee dazu. Das habe ich aufgrund von Bauchschmerzen, Nervosität und leichten Schweißausbrüchen aber auch sehr, sehr schnell wieder bereut. Ich weiß noch nicht genau, wie ich weiterhin mit meinem Kaffeekonsum verfahren soll...!?!

Am Wochenende werde ich erst mal alle Fünfe gerade sein lassen. Ich bin nämlich mit dem Musikverein auf Probewochenende und da muss man sowieso nehmen, was Jugendherberge so zu bieten hat! Natürlich vegan - ich nehme zu so etwas immer ein kleines Notfallpaket mit.



Ab Dienstag habe ich schon wieder einen neuen Plan:

Ich werde 3-5 Tage "Urlaub auf Banana Island" verbringen! Zu zweit!! Denn als ich meinem Freund davon erzählt habe nur noch Bananen essen zu wollen, sagte er - mal wieder ohne lange darüber nachzudenken (so wie bei meiner Rohkostwoche) - "da bin ich dabei!"

Je länger ich mich mit dem Thema Banana Island beschäftigt habe, um so mehr gefällt mir der Gedanke einer Mono-Diät. Und drei bis fünf Tage... das ist nicht die Welt! Ihr habt vielleicht schon auf Instagram bemerkt, dass ich letzte Woche schon ein paar Bananas eingekauft habe?!



Mein Bananenvorrat!

Seit dem die Bananen im Haus sind schwirrt mir dieses Lied im Kopf herum und stimmt mich schon mal auf den "Urlaub ein"




Achja, und bei "Bananas" dürfen natürlich folgende beiden Videos auf gar keinen Fall fehlen:






Ich wünsche euch allen ein wunderschönes und erholsames Wochenende!








Mittwoch, 18. Februar 2015

Hallo Fastenzeit

Heute ist Aschermittwoch und so beginnt für viele (auch für nicht religiöse Menschen) die Fastenzeit. Bis Ostern heißt es nun "Verzicht" zu üben. Denn für viele stellt die Fastenzeit eine Zeit der Entlastung dar. Der Fastende entscheidet sich bewusst dafür, vorübergehend auf etwas Gewohntes zu verzichten. Aber auf was?

Bestimmt kennt ihr bereits viele der "Klassiker" für die Fastenzeit:
  • Alkohol
    Nach den wilden Tagen zu Karneval für viele die erste Wahl: der Verzicht auf Alkohol. Eine kleine Pause für die Leber.
  • Fleisch
    Es ist ja eigentlich ein grundlegendes Gebot in der Fastenzeit: der Verzicht auf Fleisch. Dabei kann es darum gehen, sich klar zu machen, dass der Überfluss an fleischlicher Kost hierzulande ein verschwenderischer Luxus ist. Aber auch aus gesundheitlichen Gründen verzichten immer mehr Menschen auf Fleisch.
  • Kaffee
    Egal ob im Büro oder in der Industrie: nichts geht hier ohne die Kaffeemaschine. Egal ob der typische Filterkaffee, eine Pad- oder Kapselmaschine oder ein Vollautomat (mein Mann hat sie auf der Arbeit schon alle durch) - des Deutschen liebstes Heißgetränk ist und bleibt der Kaffee. Den Kaffeekonsum für eine Zeit lang einzustellen bringt den Vorteil, dass man seinem Körper und dessen (Schlaf-)Bedürfnissen gerecht wird, statt sich aufzuputschen.
  • Zigaretten
    Und täglich grüßt das Murmeltier - alle Jahre wieder versuchen Raucher in der Fastenzeit auf die Zigarette zu verzichten. Wer es über die komplette Fastenzeit schafft, erlebt ein neues Körpergefühl und lässt das Rauchen vielleicht für immer.
  • Süßigkeiten/Zucker
    Unter den Fastenden ist der Verzicht auf Schokolade & Co. weit verbreitet. Wer wirklich Abstand zum Zucker gewinnen will lässt auch den Zucker im Kaffee und die Marmelade auf dem Brot weg und studiert die Zutatenliste seiner Lebensmittel nach verstecktem Zucker.
  • Konsum
    Was kaufen wir nicht alles, was wir eigentlich nicht brauchen? Während der Fastenzeit verzichtet der Konsumfastende auf Shopping-Touren, kauft nichts im Vorbeigehen und tätigt schon gar keine Lustkäufe. Das bewusste Innehalten macht den Blick frei auf die Überflussgesellschaft und schont obendrein noch den eigenen Geldbeutel. (Einen Erfahrungsbricht zu meinem Konsumfasten im vergangenen Jahr findet ihr hier)
  • Medien
    Das Medienfasten bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten: Verzicht auf soziale Netzwerke, Verzicht auf Internet im allgemeinen, kein Fernsehen, keine Computerspiele, ken Radio, das Telefon links liegen lassen... Wer einmal jegliches Berieselungsprogramm abstellt, kommt zum Nachdenken. Zudem kann die neu gewonnene Zeit auch mal anders genutzt werden: Freunde treffen, Spaziergänge machen, Sport treiben oder einfach mal wieder ein Buch zur Hand nehmen.
  • Mobilität
    Auch wenn viele Menschen auf das Autofahren angewiesen sind, so ist es doch für viele auch einfach nur bequem. Wer eine Zeit lang auf das Auto verzichtet, gewinnt dabei gleich mehrfach: Man hat mehr Bewegung; man sieht, hört und spürt seine Umwelt bewusster, statt durch sie hindurchzurauschen; man schont die Umwelt und den Geldbeutel.


Heilfasten

Eine weitere Möglichkeit für die Fastenzeit ist das Kurzzeitfasten oder Heilfasten. Es soll der Entschlackung oder Regeneration des Körpers dienen. Eine Verbesserung der Gesundheit und der Gewinn von Vitalität soll sich durch das Fasten einstellen.

Jeder Fastenwillige muss die für sich geeignetste Fastenmethode finden. Wichtiger Hinweis: Eventuell sollte ein Arzt aufgesucht werden, denn manche Fastenkuren sollten nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden und für manche Personen ist Fasten gänzlich ungeeignet.
  • Heilfasten nach Buchinger
    Das Fasten nach der Buchinger Methode ist die wohl am häufigsten angewandte Fastenmethode. Nach zwei Entlastungstagen mit leichter Kost wie Reis, Obst und Gemüse wird der Verdauungstrakt mittels Abführhilfen gereinigt. Anschließend werden ausschließlich Kräutertees, Mineralwasser, Obstsäfte, Gemüsesäfte und Brühe getrunken. Auf feste Kost wird vollkommen verzichtet.
    Die klassische Buchinger-Kur dauert drei Wochen und sollte in einer entsprechenden Fastenklinik durchgeführt werden. Mit Hilfe von Ratgeberhandbüchern lässt sich die Methode über einen kürzeren Zeitraum auch zu Hause durchführen.
    Dauer: max. 1 Woche
  • Tee- und Wasser-FastenTee- und Wasserfasten ist die wohl klassischste Form des Fastens. Es werden am Tag mindestens 3 Liter Flüssigkeit aufgenommen, die aus verschiedenen Teesorten und mindestens 2 Liter Mineral- oder Leitungswasser bestehen sollten. Gewichtsreduzierung, Entschlackung und Reinigung des Organismus, die Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte sowie die Stärkung des Immunsystems sind die Folge.
    Allerdings werden dem Körper während der Fastenkur keine Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zugeführt. Der Körper kann diesen Mangel nur für eine kurze Zeit mit seinen Reserven ausgleichen. Ansonsten drohen Muskelabbau, Kreislaufprobleme und Schwächegefühle.
    Dauer: max. 4 Tage
  • Fasten nach F.X. Mayr
    Die Grundlage der Mayr-Methode ist eine Milch-Semmel-Diät. Angestrebt wird eine langfristige Darmsanierung in Verbindung mit manueller Bauchbehandlung und Üben des gründlichen Kauens. Die Fastenkur beginnt mit reinem Tee- und Wasserfasten, dem eine Darmsäuberung vorangestellt ist. So soll der Körper gerreinigt werden, bevor die gesündere Ernährung einsetzt. Darauf folgt die Semmeldiät: Ein altbackenes Brötchen zum Frühstück, 40 bis 60 mal gekaut, soll das langsame und bewusste Essen fördern und den Darm entlasten. Eine Schonkostdiät mit viel Gemüse, Obst, frischen Kräutern, wenig Fett und Salz und selten Fleisch schließt sich an. Über den Tag sind drei bis fünf Liter Wasser, Kräutertee und Gemüsebrühe erlaubt. Eine tägliche Bauchmassage soll die Verdauung fördern.
    Dauer: 5 Tage / 3 Wochen unter Aufsicht
  • Klassische Schrotkur
    Sie ist ein ganzheitliches Naturheilverfahren mit Trink- und Trockentagen. Hauptziel ist eine gründliche Entgiftung und die Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Dabei spielt eine kalorienreduzierte, salzarme und vegane Ernährung eine ebenso große Rolle wie der Einsatz von feuchten Wickeln und der Wechsel von Bewegung und Ruhe.
    An den Trocken- und Trinktagen wird im Wechsel wenig und reichlich Flüssigkeit getrunken - neben Tee, Heilwasser oder Fruchtsäften sind als Getränk auch trockene Weine erlaubt.
    Nach gängiger Meinung schaden die Trockentage und der Alkohol dem Körper allerdings mehr als dass sie ihm nutzen. Viele Ärzte lehnen daher diese Kur ab.
    Dauer: bis zu 10 Tage
  • Saft-Fasten
    Diese Form des Fastens ist die abgemilderte Form des klassischen Heilfastens. Es werden nur Obst- und Gemüsesäfte, Wasser und Tee getrunken. Da hierbei dem Körper wertvolle Eiweiße und andere Nährstoffe fehlen, ist diese Kur nur für wenige Tage oder ein Wochenende zu empfehlen.
    Dauer: bis zu 7 Tage
  • Früchte-Fasten
    Das Früchtefasten dient der Regenerierung und Genesung des Körpers und ist nicht dazu gedacht, Kilos purzeln zu lassen. Bis zu fünf Portionen frische Früchte und Obst, leicht gedünstetes Gemüse, Kräuter und Nüsse sind pro Tag erlaubt, alles in Verbindung mit ausreichend Bewegung.
    Dauer: bis zu 7 Tage
  • Molke Fasten
    Diese Art des Fastens trägt zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit, Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens bei. Die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers werden gestärkt und das Gewicht reduziert. Etwa ein Liter Molke und weitere Flüssigkeiten wie stilles Mineralwasser und Fruchtsäfte werden über den Tag verteilt getrunken.
    Dauer max. 7 Tage
  • Detox Kur
    Eine Detox-Kur ist die Körperreinigung von innen. Der Körper soll langsam entgiftet werden und in Verbindung mit einer basenreichen Ernährung werden die Entgiftungsorgane Leber, Nieren, Darm und Haut regeneriert. Verschiedene Elemente anderer Fastenmethoden werden integriert.
    Dauer: 7-21 Tage
  • Basen-Fasten
    Das Basen-Fasten ist eine milde Form des Fastens und kann mehr als Fastenkur bezeichnet werden. Auf alle tierischen Nahrungsmittel wie Fleisch, Milchprodukte und Eier muss verzichtet werden, auch auf Koffein, Alkohol und Nikotin. Erlaubt sind alle pflanzlichen Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Kräuter und frische Keimlinge. Dadurch arbeitet der Stoffwechsel weiter, schließt aber die beschwerenden Faktoren aus.
    Dauer: bis zu 6 Wochen

Ich versuche mich ab Samstag am Basenfasten. Im letzten Jahr habe ich das Konsumfasten (hier geht's zum entsprechenden Blog-Post) ausprobiert. Aber dafür fehlt mir in diesem Jahr irgendwie die Motivation. Ich denke, dass der Verzicht auf Shopping ungefähr so hart ist, wie vom Rauchen los zu kommen (kann ich jetzt nicht wirklich beurteilen, da ich noch nie geraucht habe - aber so stell ich mir das vor!)


Wie sieht es bei euch aus? Auf welches "Laster" verzichtet ihr in den kommenden Wochen oder probiert ihr euch auch am Heilfasten? Oder haltet ihr von der ganzen Fasten-Sache gar nichts?






PS: Das Gewinnspiel wurde hier aufgrund rechtlicher Unklarheiten (meinerseits) entfernt.








Montag, 16. Februar 2015

Veganes Basenfasten

Die Healthy.Point.Challenge ist vorbei - kaum zu glauben, wie schnell die Zeit doch vergeht! Die Ergebnisse gibt es dann bei Fea. Ich bin auch schon sehr gespannt! Leider sind noch nicht alle Ergebnisse eingetrudelt, deswegen wird es wahrscheinlich noch ein bisschen dauern. Dann werde ich hier auch eine kleines Resümee dazu schreiben.


Aber: Nach der Challenge, ist vor der Challenge!




Bevor hier jetzt der Schlendrian einzieht, habe ich mich schon leise, still und heimlich auf die nächste Challenge vorbereitet: Stephie rief auf ihrem Blog einfach Stephie dazu auf, mit ihr gemeinsam das Vegane Basenfasten auszuprobieren. Das entsprechende Buch "Vegan Fasten" stand schon seit geraumer Zeit auf meiner Wunschliste und so nahm ich diesen Aufruf zum Anstoß, mir dieses Buch zu bestellen.




Ich werde mir jetzt zur Karnevalszeit mal das ein oder andere Laster erlauben (mein Sportpensum bleibt natürlich erhalten) und werde dann gemeinsam mit Stephie und einer bereits sehr großen Community (es gibt auch schone eine Facebook Gruppe) am 21. Februar in das 14-tägige Basenfastenprogramm starten.




Die Kalorienaufnahme ist in der Fastenzeit sehr gering. Ich will versuchen mich daran zu halten, aber da ich auch ein bisschen Energie für meinen Sport brauche, werde ich eventuell (wenn es gar nicht mehr anderes geht und ich "unleidlich" werde) die Portionsgrößen erhöhen oder mir zwischendurch auch mal ein oder zwei Bananen gönnen!




Ich habe mich schon mit reichlich Basentee eingedeckt und werde mir im Laufe der Woche mal einen Essensplan entwerfen. Im Buch gibt es zwar Ernährungspläne, aber ich koche auch gerne mal für 2 Tage... Außerdem muss ich ja dann auch noch das eine oder andere einkaufen.


Also, drückt mir die Daumen, dass ich das mit dem Fasten durchhalte! :P

















Samstag, 17. Januar 2015

R.I.P. Aide de cuisine


Es war ein Unfall! Und leider bin ich auch noch der Unfallverursacher. Vergangene Woche wurde meine geliebte Küchenhilfe (alias Küchenmaschine) einfach so aus dem Leben gerissen. Sie war noch viel zu jung um schon so früh von uns zu gehen.

Mein Mann erklärt solche Vorfälle immer so: "Frauen machen absichtlich Dinge kaputt, um sich etwas Neues kaufen zu können". Aber bin ich von allen guten Geistern verlassen? Ich schrotte doch nicht meinen treuesten Helfer in der "healthy cooking kitchen" BEVOR ein Ersatz auf meinem Wunschzettel steht.

Die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau

Der Thermomix

Natürlich habe ich hin und wieder das Wort "Thermomix" in den Mund genommen... Aber über 1.000 € (1.109 € um genau zu sein) für eine Küchenmaschine ausgeben?

Ich musste ja selber anfangen zu lachen, nachdem ich meinem Mann vorgerechnet habe, dass die alte Küchenmaschine mit einem aufgerundeten (sehr großzügig aufgerundeten) Anschaffungspreis von 100 € gerade einmal etwas über ein Jahr gehalten hat und sich ein Thermomix so bereits nach 11 Jahren amortisiert hätte.

Ich bin mir halt wirklich nicht sicher, ob ich das Teil wirklich brauche. Ich war bereits (noch zu Omni Zeiten) auf einer Thermomix Party. Meine erste provozierende Frage "Kann das Ding auch Kartoffeln schälen?" wurde verneint. So würde die unliebsamste aller Küchenarbeiten doch tatsächlich weiterhin an mir hängen bleiben. Das ist nicht das, was ich mir von einem "Beikoch" erwarte!

Ich kenne viele Hausfrauen, die einen Thermomix besitzen und allesamt total begeistert sind. Natürlich: dass was man selber besitzt ist sowieso immer das Beste. Beeindruckt hat mich eine Kollegin mit der Aussage, dass sie auf drei Dinge in ihrem Haushalt nicht verzichten kann: Waschmaschine, Spülmaschine, Thermomix! Echt jetzt? Nun gut, aber selbst die AAAA+++++ Waschmaschine von einem deutschen Markenhersteller kostet nicht so viel wie der Thermomix und dann blieb immer noch Geld für eine Spülmaschine...

Schaut man im Internet, so gibt es zwei große Lager: die "Thermi-Liebhaber" und die "Anderen" die Meinungen könnten unterschiedlich nicht sein. Wie ich bereits geschrieben habe: für jeden ist das, was man selbst hat, das non plus ultra. Wer will auch schon zugeben, dass man über 1.000 € für ein Küchengerät ausgegeben hat, dass nur noch in der Ecke steht?

Andere Küchenmaschinen mit Kochfunktion wie der Cooking Chef von Kenwood befinden sich allerdings im ähnlichen Preissegment wie der Thermomix.


Die Bedarfsanalyse

Also bevor ich mich jetzt in den undurchsichtigen Dschungel der Küchenmaschinen begebe, sollte ich also erst einmal eine Bedarfsanalyse durchführen:
  • brauche ich eine Küchenmaschine mit Kochfunktion?
  • Gewichtung von Rühren/Kneten im Vergleich zum Zerkleinern?
  • Zubehörteile
Zu Frage 1)
Ja, genau da geht es doch schon los: ich weiß es nicht!!!

Zu Frage 2)
Eindeutig Zerkleinern. Rühren mache ich, obwohl meine alte Küchenmaschine die entsprechende Funktion hatte, doch meistens mit dem Handrührgerät.

Zu Frage 3)
Raspel- und Reibefunktion müssen dabei sein. Ansonsten gilt "nice to have"


Das Vorgängermodell

Bislang war ich mit dieser Küchenmaschine von Philips durchaus zufrieden:



Nur den Standmixer habe ich nie genutzt. Das liegt daran, dass wir einen sehr guten Mixer von Krups haben.


Was soll es nun werden?

Vielleicht dieses Modell von Philips:



Hier ist auch ein Entsafter dabei. Schade finde ich nur, dass bei diesem Modell die kleine Kaffeemühle fehlt. Die habe ich doch sehr häufig benutzt (z. B. zum Mahlen von Nüssen, Haferflocken o.ä.). Aber vielleicht passt die Kaffemühle auch auf das neue Gerät. In dem Produktvideo ist die Kaffeemühle nämlich kurz zu sehen...!?!


Noch ist nichts bestellt

Was habt ihr denn so für Geräte zu Hause stehen? Könnt ihr irgendetwas empfehlen? Eure Meinungen interessieren mich sehr!


Sollte noch jemanden interessieren, was ich meiner bisherigen Küchenhilfe angetan habe - sagen wir einfach, der Defekt ist auf einen unsachgemäßen Gebrauch zurückzuführen.

Edit: Ich wollte doch noch ein Foto hinzufügen. :D



Donnerstag, 26. Juni 2014

7 Tage Roh-Vegan

Rohkost!? Nein, dieses Mal bin nicht ICH auf diese verrückte Idee gekommen. Mein Mann, 1,74 m groß / klein (wer meine Größe kennt, dem fällt auch gleich etwas auf), super gesunde 72 kg schwer und davon einiges an Muskelmasse, fühlte sich "fett". Gut, seine Bauchmuskeln habe ich auch eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen aber fett ist definitiv etwas anderes!

"Vielleicht sollte ich auch mal diese 'Rohkost' ausprobieren?" Ich bin erstaunt und leicht irritiert. Natürlich hatte er mir erzählt, dass er auf einer Fortbildung einen Rohveganer kennengelernt hat: Sportlich, muskulös und total überzeugt von der Roh-Veganen Ernährung.

Ich reagierte schnell: "Also ab dem 01.07. nehme ich wieder an einem Diät-Battle teil. Da können wir das gerne für einen Monat ausprobieren!"

Am nächsten Tag habe ich mich also erst einmal mit der Thematik beschäftigt. Was ist mit meinem geliebten Haferschleim zum Frühstück? Fällt natürlich weg! Sojajoghurt? Gestrichen! Da gibt es doch tatsächlich nur noch Obst, Gemüse und ein paar Nüsse UND dann darf ich mir das Gemüse noch nicht einmal aufwärmen!? Will ich das wirklich einen ganzen Monat durchziehen? Hmmm.... weiß nicht. Vielleicht war ich da doch etwas vorlaut. Ich schrieb also eine WhatsApp Nachricht an meine bessere Hälfte, ob er das mit der Rohkost wirklich ausprobieren möchte? Schließlich muss er dann auch auf Vanille-Quark, Brot und Cappuccino (seine Top 3 der Nahrungsmittel) verzichten. Damit machte ich ihm natürlich Angst und er schlug vor, dass erst einmal für eine Woche auszuprobieren! :D


Eine Woche sollte doch machbar sein. Also informierte ich mich weiter, bestellte mir ein Kochbuch und stellte fest, dass die Gerichte doch wirklich alle sehr gut aussehen. Aber kalt werden sie trotzdem sein. Ich habe einen Wochenplan aufgestellt (Schatzi hat ihn abgesegnet) und dann mit den Vorbereitungen angefangen.

Wir starten bereits morgen in unsere 7 Tage Rohkost, denn am 5. Juli sind wir auf einen Geburtstag eingeladen und deswegen wollten wir vorher damit durch sein.

Bei nu3 habe ich die Prozentaktion zur Fußball-WM genutzt um ein paar Kleinigkeiten für meine Roh-Vegane-Woche zu bestellen (natürlich auch um meinen Nussmusvorrat aufzustocken - es wird schließlich auch wieder eine Zeit nach den 7 Tage Rohkost geben!).

Dann musste ich natürlich auch noch ein bisschen Resteverwertung betreiben. Also habe ich einen Kühlschrank-Check durchgeführt, was nach bis der Rohkostphase haltbar ist und welche Lebensmittel ich vorher noch verbrauchen muss.

Einkaufen war ich für die ersten zwei/drei Tage jetzt auch schon. Das geht irgendwie schneller, schließlich hält man sich ja nur noch in der Obst- und Gemüseabteilung auf und kann dann die meisten anderen Regale überspringen und direkt zur Kasse gehen. Der Kühlschrank hat noch nie so viel Gemüse beherbergt. Alleine zwei Packungen Feldsalat und Rucola nehmen ein ganzes Regalfach in Anspruch. Der Obstkorb kann die Mengen an Obst gar nicht mehr aufnehmen. Ich habe noch einen zweite Schale danebengelegt und die Honigmelone, die in keinen Obstkorb mehr hineinpassen wollte, in die Speisekammer verbannt.

Dann kramte ich meinen Dörrautomaten wieder hervor und probierte das erste Rezept aus dem neuen Kochbuch aus. "Exotischer Früchtesnack" zum Knabbern für Zwischendurch. Also habe ich je eine Tomate, Zucchini, Süßkartoffel, Möhre, Mango und einen Apfel in Scheiben geschnitten und in eine Marinade aus Thymian, Tamari, Sesamöl und Cayennepfeffer eingelegt. Ich finde, das Ergebnis kann sich nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich sehen lassen.

Gestern habe ich dann noch zwei Zwiebeln mit dem V-Hobel in dünne Scheiben geschnitten und ebenfalls über Nacht im Dörrautomaten trocknen lassen. Leider hat unsere Lüftungsanlage (die in der Nacht auch nur auf niedrigster Stufe läuft) den Zwiebelduft nicht ganz beseitigen können. Die Zwiebelringe sind wirklich schön kross geworden - ob man die auch so snacken kann? Ne, noch vor dem Frühstück mag ich das jetzt auch nicht probieren. Die getrockneten Zwiebeln werde ich dann heute noch mit dem Kaffeemühlenaufsatz meiner Küchenmaschine zu Pulver verarbeiten. Dann habe ich auch alle Zutaten für das erste Gericht zusammen.

Jetzt freue ich mich auch schon richtig auf die roh-vegane-Zeit.

Am Sonntag habe ich einen grünen Smoothie gemacht und Schatzi einen kleinen Schluck zum probieren gegeben: "Ih, was ist das? Schmeckt wie Medizin!"
"Ein grüner Smoothie... gibt es jetzt öfter... eigentlich jeden Tag zum Frühstück!" :D

Naja, vielleicht schmecken ihm ja die anderen Sorten besser...


Samstag, 21. Juni 2014

Sämlinge

Wanted!

Gesucht: Gemüse, das in jedem Klima wächst, dem Nährstoffgehalt von Fleisch gleichkommt, in 3 bis 5 Tagen reif ist, an jedem Tag des Jahres gesät werden kann, weder Boden noch Sonne braucht, so viel Vitamin C wie Tomaten enthält, keine Abfallprodukte beim Anbau verursacht und so schnell wie ein Kotelett gekocht werden kann!

Einleitung zu einem Artikel zum Thema "Sprossen", verfasst von Dr. Clive M. McKay, Professor für Ernährung, während des zweiten Weltkkrieges.

Gefunden: Sprossen - sie erfüllen alle oben genannten Wünsche - und noch viel mehr, denn sie können roh gegessen werden, was man mit einem Kotlett so gut wie nie macht.
Mein neues Hobby ist daher die Sprossenzucht (ihr habt sie ja vielleicht schon auf den Bildern vom 'Good Food Friday' gesehen!?). Ich erzählte euch ja schon von dem leckeren Brunch bei meinem ehemaligen Arbeitskollegen... dort gab es leckere Sprossen, die er selber in Sprossengläsern gezüchtet hat. Das wollte ich natürlich auch sofort haben, also habe ich mir zwei Sprossengläser im Internet bestellt. Ja, so ein Sprossenglas kann man sich auch selber basteln, aber meine gekauften sehen jetzt eben richtig schön aus :D - es musste dann natürlich auch gleich der Mercedes unter den Sprossengläsern werden... also ehrlich! Ich sollte mal wieder über eine Phase des Konsumfastens nachdenken!! :D


Sprossengemüse

Als Sprossengemüse oder auch Keimsprossen, oft auch schlicht Sprossen genannt, werden überwiegend junge Austriebe von Pflanzen oder aus Samenkörnern gekeimte Jungpflanzen bezeichnet, botanisch korrekt wäre Sämlinge.

Sprossen enthalten bioverfügbare Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Antioxidantien und eine reiche Vielfalt an sekundären Pflanzenstoffen. In nur wenigen Tagen Keimzeit vervielfältigen die Sprossen ihren Gehalt an den Vitaminen A, E und C sowie dem Vitamin-B-Komplex.
Lebendige Enzyme unterstützen die Verdauung, den Stoffwechsel und aktivieren sowohl die Energieproduktion des Organismus als auch Reparaturmaßnahmen auf zellulärer Ebene.


Sprossen selber ziehen

Kaum ein Gemüse kann so leicht und so schnell angebaut werden wie Sprossen. Man braucht dazu keinen Garten, keine Terrasse, auch keinen Balkon, ja noch nicht einmal einen Blumentopf und auch keine Erde. Die Liste all der Dinge, die man für die Sprossen-Anzucht wirklich braucht, ist deutlich kürzer: Sprossen-Samen, Keimgläser und Wasser. Mehr nicht.

Keimgläser sind spezielle Gläser, die in etwa die Ausmaße von Einmachgläsern haben, deren Deckel aber aus einem Sieb besteht, so dass man damit die Sprossen sehr leicht spülen kann, nämlich einfach, indem man das Glas auf den Kopf stellt und das überschüssige Wasser aus dem durchlöcherten Deckel fließen kann.

Keimgläser gibt es im Bioladen, Reformhaus oder im Internet. Alternativ kann man auch einfach verschiedene Schüsselchen und ein feines Sieb verwenden.

In jedes Keimglas (oder Schüsselchen) füllt man einige Sprossen-Samen und gibt so viel Wasser hinzu, damit die Samen darin über Nacht quellen können. Am nächsten Tag schüttet man das Wasser weg, spült die Samen und gibt sie dann ohne Wasser in die Keimgläser zurück. Täglich werden die keimenden Samen auf diese Weise zwei- bis dreimal gespült. Im stehenden Wasser befinden sich die Samen also nur in der ersten Nacht. Anschließend sind sie nur noch leicht mit Wasser benetzt, nämlich mit den Wasserrückständen, die nach dem Spülen an den Samen haften geblieben sind.


Auf dem linken Bild sieht man die Sprossengläser am zweiten Tag und auf dem rechten Bild sind die fertigen Keimlinge an Tag 5.


Sprossen-Küche

Die Sprossen-Küche ist ferner unglaublich abwechslungsreich, da es Keimsaaten und somit auch Sprossen in einer schier endlosen Vielfalt gibt. Folgende Sprossen-Samen sind besonders empfehlenswert, da sie gut lagerfähig und kinderleicht zu ziehen sind: Alfalfa, Amaranth, Bockshornkleesamen, Brokkolisamen, Dinkel, Erbsen, Gartenkresse, Gerste, Kamut, Kichererbsen, Kürbissamen, Linsen, Mungbohnen, Quinoa, Radieschen, Rettich, Roggen, Rucola, Senf (gelb), Sesam, Sonnenblumenkerne und Weizen.

Sprossen sind sehr vielseitig und können in vielerlei leckere, gesunde und basische Gerichte verwandelt werden:
  • Sprossen werden mit einem Dressing zu Sprossensalat.
  • Sprossen können auch in jeden beliebigen anderen Salat gemischt werden.
  • Sprossen in Gemüsebrühe blanchiert werden zu einer Sprossensuppe.
  • Sprossen passen wunderbar in grüne Smoothies. Dazu mixt man sie mit Wasser und Früchten in einem gewöhnlichen Haushaltsmixer.
  • Sprossen sind leicht gedünstet eine Gemüsebeilage.
  • Sprossen können entsaftet werden und verwandeln sich so - gemischt mit anderen Gemüsesäften - zu äußerst heilsamen und konzentrierten Säften.
  • Sprossen passen außerdem auf jedes belegte Brot.
  • Sprossen verzieren Gerichte aller Art.
  • Sprossen können zu Sprossen-"Käse" verarbeitet werden. Dazu Sprossen (z. B. Kürbis- oder Sonnenblumenkernsprossen) mit etwas Wasser vermischen, hacken oder in einem Mixer mixen und an einem warmen Ort 8 Stunden stehen lassen. Die Sprossenpaste beginnt zu fermentieren. Anschließend mit Salz oder Tamari, etwas Knoblauch und Kräutern würzen und servieren.
  • Sprossen lassen sich hervorragend in Keimlings-Brot verwandeln.
  • Sprossen gemixt mit Zwiebeln, Kräutern und Nüssen können als Füllung, Pastete oder Brotaufstrich genutzt werden.
  • Sprossen-Notfall-Menü: Sprossen mit Nüssen mischen, mit getrockneten Kräutern, etwas Essig und Öl mischen und genießen

Quelle: Zentrum der Gesundheit


Und? Habe ich euch jetzt auch Lust auf frische Sämlinge gemacht? Die Sprossenzucht ist wirklich wenig arbeitsintensiv, kinderleicht und auch gar nicht teuer (wenn man sich das Sprossenglas selber bastelt).

Derzeit keimen Alfalfa-Sprossen und eine Mischung aus Brokkoli, Bockshornklee, Alfalfa und Radieschen in meinen zwei Sprossengläsern.

Ich esse sie gerne pur, direkt aus dem Glas oder auch im Salat oder als Brotbelag.


Wer von euch hat schon Sprossen probiert? Welche Sprossen esst ihr am Liebsten?


Mittwoch, 11. Juni 2014

No-Food-Monday #3

Hallo ihr Lieben,

da möchte ich gestern in aller Ruhe die Dokumentation "Vegetarier gegen Fleischesser" im ZDF ansehen und was ist? Nichts! Dunkler Bildschirm auf allen Sendern. Und das während der ganzen Sendung! Das war aber auch gestern ein Gewitterchen vom Feinsten! Blitz, Donner, Hagel (na gut, auf den Hagel kann man wirklich verzichten - meine schönen Pflanzen!!).

Ich habe mir die Doku dann auf dem Laptop angsehen. Das funktionierte einwandfrei. Wer die Doku ebenfalls verpasst hat, kann sie sich hier ansehen.

Mein No-Food-Monday fand in dieser Woche aufgrund des Feiertags am Dienstag statt. Das war ein Hardcore Fastentag sag ich euch. Ich habe von meiner Besten gaaaaanz viel Hochzeitstorte /-kuchen bekommen. Das schafft mein Freund gar nicht alleine. Deswegen habe ich gestern einen Teil davon mit auf die Arbeit genommen, um es mit den lieben Kollegen zu teilen. Ich kam also sehr häufig mit dem leckeren Kuchengeruch in Berührung. Und der Kollegin beim verschlingen der Hochzeitstorte zuzusehen, ist auch nicht gerade einfach.
Aber ansonsten verlief der Tag recht gut. Allerdings fühlte ich mich doch sehr schlapp - nicht so sehr hungrig - aber eben doch schlapp. Was aber auch zu einem großen Teil dem Wetter zuzuschreiben ist.

Als ich von der Arbeit nach Hause kam, sagte ich zu meine Freund, dass ich mich wie ein durchgekautes und ausgespucktes Kaugummi fühlen würde. Was bekomme ich als Antwort? "So siehst du auch aus!" Danke!

Gestern gegessen: ca. 500 ml Möhrensuppe über den Tag verteilt, 3 Tassen Brühe, ca. 250 ml Traubensaft (habe ich stark verdünnt mit Wasser getrunken), 1 Fruchtbonbon und da ich ja Abends mein Essen für heute vorgekocht hatte, musste ich das natürlich auch probieren - ein paar mal. Das hätte eigentlich nicht sein sollen, aber ich glaube, dass ich immer noch weit unter den möglichen 500 kcal für diesen Tag liege.

Und ich freue mich vielleicht auf mein Früstück, dass ich mir gleich zubereiten werde!!! Haferschleim mit Obst - Yummi ♥!

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag. Ist die Sonne bei euch jetzt auch verschwunden? Und ich wollte eigentlich heute ins Freibad!?

Mittwoch, 16. April 2014

Dicke Kinder

Ich höre zwar sehr gerne Musik aber ein wirklicher "Kenner" bin ich nicht. Ich unterteile die Musik nicht in verschiedene Genre - bei mir gibt es nur "gefällt mir" oder "gefällt mir nicht".

Nun bin ich aber durch eine Radioreportage auf das neue Album von Jan Delay aufmerksam geworden. Das Album trägt den Titel "Hammer & Michel". Jan Delay, für mich weder Top noch Flop: einfach irgendetwas dazwischen. Etwas das im Radio läuft und ich mir auch anhören kann.

Aber etwas hat meine Aufmerksamkeit erweckt: ein Lied über dicke Kinder!? Allerdings wurde über diesen Track nur berichtet, gespielt wurde ein anderer Song von dem neuen Album.

Ich habe mich also in die unendlichen Weiten des World Wide Web begeben um nach dem Songtext zu dem Lied zu recherchieren. Und was musste ich feststellen? Obwohl das Album bereits seit dem 11.04.2014 auf dem Markt ist, ist weit und breit kein Liedtext über "Dicke Kinder" zu finden. Ich dachte bislang, so etwas geschieht von heute auf morgen!? Wo es doch so viele Musikbegeisterte Blogger und Internetaktivisten gibt. Nun, ich war neugierig. Also habe ich den Song heruntergeladen.

Das Lied "Dicke Kinder" ist Titel 2 des neuen Albums von Jan Delay. Der frischgebackene Vater einer kleinen Tochter kritisiert mit diesem Song die schlechten Essgewohnheiten in manchen Familien: Textzeilen wie "Einzig allein die Gurke auf dem Burger, aber das reicht nicht aus für 'nen wohl geformten Körper" oder "Immer derbe Konserve, nix Frisches, weniger Vitamine als Sid Vicious" bringen mich zwar zum schmunzeln, stimmen mich aber auch gleichzeitig nachdenklich. 

Auch ich sehe sie immer häufiger: Kinder, die den Grad zwischen Mollig und Fettleibig schon längst überschritten haben. "Da verwächst sich noch?" Ja wie denn, wenn das Kind so weiter isst wie bisher? Am liebsten möchte ich dann zu diesen Kindern hingehen, sie schütteln und auf sie einreden! Diese Kinder tun mir von Herzen Leid. Schließlich können sie am wenigsten für Ihren Zustand. Fast Food, Unmengen von Süßigkeiten und der Mangel an Bewegung sind nicht von Natur aus gegeben, sondern werden von anderen, meist von den Eltern, vorgelebt.

Zurück zum Lied selbst: E-Gitarre meets Schlagzeug. Etwas zu viel für meinen Geschmack, aber wem es gefällt... und meiner Meinung nach sollte sich Herr Delay vielleicht mal an den Polypen operieren lassen!? Aber das ist mein ganz persönlicher Geschmack.

"Und das gutes Essen teuer ist, das ist eine Lüge,
für jede Tüte Chips kriegst du zwei Kilo Gemüse.
Ja Mann!
Ihr seid nur zu Faul zum schälen
und darum wird euch nichts daran hindern weiter aufzugehen!"

Habt ihr das Lied schon gehört?
Wie ist eure Meinung zu dem Thema? Ist es einfach nur provozierend oder kann so ein Liedtext jemanden zum Umdenken bewegen?


Donnerstag, 13. März 2014

Endspurt - die 6 muss weg

Es musste wieder was geschehen. Dass ich mein Gewicht halten kann beweise ich ja mittlerweile seit dem Sommer 2013. Aber seit dem ist nichts mehr geschehen. Klar, hier mal ein Kilo weniger... aber dann wieder ein, zwei Kilo mehr...
Meine "Ausrede" war, dass man im Herbst/Winter einfach nicht abnehmen kann. Denn der Körper braucht für die kalte Jahreszeit seine Fettreserven. Aber jetzt ist die Frühlingssonne da und es gibt keinen Grund mehr sich weiter aus dem Projekt Wunschgewicht herauszureden. Glücklicherweise bekam ich zusammen mit dem herrlichen Frühlingswetter auch eine gehörige Portion neuer Motivation. Und so startete ich am Montag mit meinem neuen Projekt "Endspurt - die 6 muss weg".

Mein Startgewicht lag am Montag bei 63,7 kg und mein Wunschgewicht liegt nach wie vor bei 59,0 kg.
Ich habe mir für die nächsten 10 Wochen (10.03.-18.05.2014) ein Programm aufgestellt, mit dem ich endlich (!!!) dieses Ziel erreichen möchte. Viele Projekte vorher sind bekanntermaßen gescheitert. Weder die "Die-letzten-5 Challenge" noch mein "Bikini-Body-Makeover" brachten die gewünschten Ergebnisse. Wobei ich letzteres aufgrund einer verschleppten Erkältung und eines Magen-Darm-Virus ja auch abbrechen musste. Hoffentlich bringt dieses Projekt den gewünschten Erfolg. Die Motivation ist riesig und bislang läuft auch alles nach Plan.

Ich habe mir folgende Regeln für die nächsten 10 Wochen auferlegt:

Essen:
  • Nur 3 Mahlzeiten am Tag zu festen Uhrzeiten
  • Beim Abendessen möglichst auf Kohlenhydrate verzichten
  • Dinner-Cancelling an zwei Tagen in der Woche (kein Essen nach 17.00 Uhr)
  • nur 35 g Fett pro Tag
  • Kalorienzufuhr 1.250 kcal (durch Sport verbrannte kcal dürfen verbraucht werden)
Verhalten:
  • Zügel dich, wenn du satt bist
  • Lerne zwischen Appetit und Hunger zu unterscheiden
  • Kein Essen vor dem Fernseher
  • Kalorienzählen mit "MyFitnessPal"
  • Alle Lebensmittel in die App eingeben! Kein Selbstbetrug!
  • kurze Tagesberichte verfassen (Gefühle, Erfolge, Misserfolge, Zufriedenheit)
  • täglich wiegen und protokollieren
Sport:
  • 2 x wöchentlich Joggen
  • 2 x wöchentlich Intervall-Workout
  • 1 x wöchentlich Bauchmuskeltraining

Bei einigen Punkten würden vielleicht einige von euch "Einwände" haben, da sie sich vielleicht nicht mit eurer Einstellung zu einer gesunden Ernährung decken. Aber ich komme damit - so glaube ich zumindest - sehr gut zurecht. Da ich mich sowieso jeden Morgen auf die Waage stelle, möchte ich das demnächst einfach nur protokollieren und diese riesigen Schwankungen (manchmal über 1 kg Gewichtszunahme von einem Tag auf den anderen) besser beobachten zu können.

Bis jetzt klappt es wirklich wunderbar und die Waage zeigt bereits erste Erfolge. Wenn das so weitergeht erreiche ich mein Ziel vielleicht sogar schon früher!?

Das mit den Tagesberichten könnt ihr euch wie einen Tagebucheintrag vorstellen. Zu diesem Zweck habe ich ein kleines Notizbuch, in dem ich alles aufschreiben kann.

Nach dem Ablauf der 10 Wochen steht darin auch die Beantwortung folgender Fragen an:
  • Habe ich mein Ziel erreicht?
  • Wie habe ich mich in der Zeit gefühlt?
  • Was lief gut?
  • Was lief schlecht?
  • Ggfs. Fehleranalyse
  • Wie geht es weiter? (Abnahme / Erhaltung)
Ich hoffe, dass meine Motivation noch lange anhält.
Ich hoffe, dass die Waage nicht gleich wieder im Dreieck springt, wenn ich mir eine kleine Sünde gönne.
Ich wünsche mir, dass es dieses Mal endlich kappt!


Dienstag, 25. Februar 2014

100% Vegetal, 100% Vegan Geschenkt!

Hallo ihr Lieben!

Heute war echt ein perfekter Tag!

Ich bin total ausgeruht und ausgeschlafen aufgewacht (obwohl ich wirklich spät ins Bett bin), dann hab ich einen leckeren Banane/Heidelbeere Shake getrunken und bin bei wirklich angenehmen Temperaturen und aufgehender Sonne zur arbeit gelaufen. 
Heute sogar mit einer Bestzeit von nur 15 Minuten.

Dann hab ich einen richtig schönen Arbeitstag vollbracht (schön immer am Stück zu tun, aber nicht so viel, dass man nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht).

Zum Mittag hab ich ausnahmsweise mal in der Cafeteria gegessen, es gab Käseschnitzel mit Kohlrabi und Brokkoli.

Dann hab ich noch ein bisschen Papierkram erledigt und ein paar Briefe von Kassette abgetippt.
Soweit ja nicht wirklich besonders, aber einfach schön.

Kurz bevor ich nach Hause gehen wollte geschah aber dann plötzlich mein heutiges Highlight!

Ein Assistenzarzt hat mich gefragt ob ich Vegetarierin sei, ich natürlich wahrheitsgemäß bejaht. Er meinte dann das er ein paar Lebensmittel in seinem Auto hätte, ich dachte erst er wolle mich verarschen. ;)
Hat er aber nicht. 
Seine Freundin vertreibt in Rumänien diese Lebensmittel, dort erhält man sie z.B. im Kaufland oder Rewe 

Sie hat ihm ein Päckchen hier her geschickt (wahrscheinlich aus Taktig, um seine Arbeitskollegen zu werben *fg*).
Dann bin ich schon voller Vorfreude mit an sein Auto und hab mir von jedem Produkt erstmal eins mitgenommen. 
Total lieb das er mir das geschenkt hat!!!
Zum Glück (oder Pech für mich) haben wir auch noch andere Vegetarier als Arbeitskollegen, für die natürlich der Rest an der Arbeit aufbewahrt wird.

Als ich zuhause ankam hab ich sogar gesehen das auf allen Produkten 100% Vegetal drauf steht. Also 100% Vegan.

Dann musste ich natürlich auch erstmal sofort probieren! 

 Die Konsistenz ist wirklich unglaublich, wie echte Mortadella und so hat sie auch geschmeckt.  Da wurde ich natürlich skeptisch und hab nicht mehr dran geglaubt das diese Lebensmittel vollkommen Vegan sind.                                                                                     Ich bin dann erstmal sofort an den Computer geflitzt und hab eine komplette Zutaten Liste Übersetzt, damit ich mir ganz sicher sein konnte das es wirklich komplett vegan ist.                                                                                                                                                                                Zutaten: Soja Protein, Wasser, Salz, Sonnenblumenöl, Palmöl, Maisstärke, Gewürze, Knoblauch, Aromen, Natürlicher Farbstoff, Natürliche Konservierungsstoffe, Rosmarinextrakt.                                                                                                                                                               Und haltbar ist das ganze bis zum 26.04.2014.
Ich finde es auch super das in keinem dieser Lebensmittel Zucker enthalten ist. Ich finde das ist immer ein sehr wichtiger Faktor.

Dann bin ich auch noch auf die offizielle Internetpräsenz gestoßen (Iezeress), leider gibt es noch keinen Online Shop. 

Natürlich musste ich dann auch gleich noch die Cabanossi Imitate probieren. Sehen zwar wirklich nicht sehr ansehnlich aus, aber schmecken super gut.
Selbst mein Freund (100%iger Fleisch Liebhaber) findet sie total klasse und hat gleich zwei davon verputzt.




















Ich hoffe das ich mir mal ein paar dieser Produkte bei meinem Arbeitskollegen bestellen darf. Dann bezahle ich sie natürlich auch. :)
Ich bin mal gespannt was meine Vegetarischen Kollegen so dazu sagen.

Ich werde euch auch noch über die Restlichen Produkte berichten. 
Aber ich hoffe das sie alle so toll schmecken werden. 
Und dann gibt es sie hoffentlich bald auch in Deutschland...

Jetzt gibt es noch ein bisschen Training für (oder gegen) meinen Bauch und dann geht es mit einem guten Buch ins Bett.

Ich hoffe ihr hattet auch so einen schönen Tag wie ich und wünsche uns allen eine wunderschöne Woche.

Bis dann
Eure Tani