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Freitag, 6. März 2015

Vegan Basenfasten - Mein Fazit

Zwei Wochen Vegan Fasten nach dem gleichnamigen Buch von E. Fischer liegen hinter mir. Es ist also Zeit für ein kleines Fazit.

Ich habe so viele Eindrücke, Emotionen und Gefühle, dass ich gar nicht richtig weiß, wie und wo ich Anfangen soll zu berichten. Eigentlich wollte ich meinen Blogpost auch folgendermaßen beginnen:

"Gott sei Dank! Nun ist's vorbei mit der Übeltäterei!" (Wilhelm Busch)

Aber im Grunde genommen wäre dieser Einstieg doch ein wenig übertrieben gewesen, denn so schlimm war es ja gar nicht!

Leider war zu Beginn der Challenge (21.02.) meine Erkältung noch nicht richtig abgeklungen, so dass ich die ersten Tage auf Tabletten und dergleichen angewiesen war und mich körperlich wirklich auch nicht besonders gut gefühlt habe. Hinzu kamen dann diese entsetzlichen und ständig andauernden Kopfschmerzen, die wohl auch auf meinen Kaffee- und Grünen Tee-Entzug zurückzuführen waren. Deswegen war ich auch kurz davor bereits nach einer Woche alles hin zu schmeißen.

Aber dann ging es mir gesundheitlich wieder besser und ich war wieder motiviert, die 14 Tage durchzuhalten. Meine Freundin, die sich für Samstagmittag anmeldete, wurde auch gleich mal mit einem leckeren basischem Gericht verköstigt. Hätte ich nichts gesagt, hätte sie mir wahrscheinlich gar nicht angemerkt das ich "Faste" (obwohl: als ich die Küchenwaage an den Esstisch geholt habe um die Kartoffel für mich abzuwiegen... - spätestens da wäre sie misstrauisch geworden) geschweige denn gemerkt, dass es sich bei dem Essen auf ihrem Teller um ein Fastengericht handelt. DENN: die Gerichte aus dem Buch "Vegan Basenfasten" sind wirklich alle samt sehr lecker! Sogar meiner besseren Hälfte hat alles sehr lecker geschmeckt. Aber am Meisten hat er sich wohl über die Bratkartoffeln letzte Woche gefreut (seine Portion habe ich natürlich in ordentlich Öl angebraten und nicht mit einem halben Esslöffel wie bei meiner). Sowieso hat er immer ein bisschen mehr oder etwas extra (z. B. Reis) bekommen.


Körpergewicht

Mit dem Ergebnis auf der Waage bin ich sehr zufrieden: Minus 2,3 kg (entspricht 3,5 % meines Körpergewichts). Ich muss auch unbedingt mal wieder meinen Umfang messen (mach ich morgen)! Denn durch mein fast tägliches Training habe ich in den letzten zwei Monaten doch einiges an Muskeln aufgebaut. Es fühlt sich alles fester und gestraffter an...


Körper, Geist & Seele

Ein Gefühl von "jetzt könnte ich aber echt Bäume ausreißen!" hat sich bei mir nicht eingestellt. Ich fühlte mich im Grunde weder besser noch schlechter als vorher.

Wie bereits erwähnt, hatte ich zu Beginn mit starken Entzugserscheinungen zu kämpfen, die sich in Form von Kopfschmerzen bemerkbar machten. Vielleicht hätte ich auch einfach noch mehr trinken müssen. Ich habe nämlich insbesondere in der zweiten Woche gemerkt, dass mir die gewohnte Flüssigkeitsmenge nicht mehr ausgereicht hat!


Die Gerichte

Alle Gerichte, die ich in der Zeit nachgekocht habe, haben meinem Freund und mir sehr gut geschmeckt. Und ich werde auch zukünftig noch weitere Gerichte aus dem Buch ausprobieren. Da sind schließlich noch viel, viel mehr! :D



Die Community

In unserer Facebookgruppe habe ich mich sehr wohl gefühlt. Es war interessant zu erfahren, wie es den anderen während der "Fastenzeit" so ergangen ist. Es gab immer viele hilfreiche Tipps und bei Fragen wurde einem schnell geholfen.

Fragen die in der Community nicht beantwortet werden konnten, hat unsere liebe Initiatorin der Challenge und der Facebookgruppe, die liebe Stephie, kurzerhand direkt an die Autorin des Buches Elisabeth Fischer weitergeleitet. Die hat auch promt geantwortet und Stephie hat dies als ein Interview auf ihrem Blog veröffentlicht.



Die Kalorienzufuhr

Das tägliche Kalorienlimit von 900 kcal habe ich NIE erreicht. Da isst man mal einen Apfel oder eine Banane als Snack und schon ist man drüber! Mein persönliches Ziel war es, an Tagen ohne Sport, nicht mehr als 1.200 kcal zu mir zu nehmen. Dies ist mir, bis auf zwei kleine Ausrutscher-Tage, auch gelungen.


Essgewohnheiten

Der positivste Effekt aus dem veganen Basenfasten war der, dass ich für mich wieder deutlicher erkannt habe, wann ich WIRKLICH Hunger habe. Manchmal ist es ja einfach nur so eine Lust und das erste Hungergefühl verfliegt dann auch nach ein paar Minuten wieder.

Weiterer positiver Effekt: ich habe gemerkt, dass ich nach einer Portion auch satt sein kann. In den meisten Fällen hätte ich mir unter normalen Umständen noch einen Nachschlag genommen. Wenn man das Essen aber erst mal eine Weile "sacken" lässt, stellt sich das Sättigungsgefühl schon irgendwann ein. Ich gebe zu, dass ist für mich nicht neu und ich habe das auch schon 1.000 mal gelesen aber wann setzt man das auch mal wirklich in die Tat um, wenn der Nachschlag doch so nah ist!?
Weitere Erkenntnis: Suppen haben wenig Kalorien, sind lecker und sättigen sehr gut! Ja, im Grunde auch nichts neues, aber da ich meistens einfach keine Lust auf Suppe habe, gab es die bei mir bislang sehr selten.

Ich will versuchen, diese drei Essgewohnheiten noch ein bisschen mehr zu verinnerlichen. Es wird in nächster Zeit also wieder häufiger Suppen geben (im Rezeptbuch sind noch einige, die ich noch gar nicht probiert habe), ich will mir nicht gleich beim ersten kleinen Hungergefühl etwas zwischen die Zähne schieben und ich werde versuchen mir mit dem Nachschlag etwas Zeit zu lassen und abzuwarten, ob ich den wirklich brauche!


Trinken, Trinken, Trinken

Auch hier wieder: eigentlich nichts neues! Trinken ist wichtig, das wissen wir alle! Aber trotzdem viel es mir in den vergangenen zwei Wochen nicht so schwer mein Flüssigkeitsbedarf zu erreichen, wie noch in der Zeit davor. Ich habe wohl irgendwie ein anderes Gefühl dafür entwickelt WAS mein Körper wirklich braucht. In den meisten Fällen nichts zu Essen, sondern lieber mal ein bisschen was trinken!
                                  ...aber was außer Wasser?
Nur Kräutertee!? War und ist bis heute echt nicht meins! Glücklicherweise habe ich EINE Sorte Kräutertee gefunden, die mir wirklich ausgesprochen gut schmeckt: die Sorte "Basisch Vital" von Bad Heilbrunner. Aber irgendwann ist man dann diesen Tee auch mal Leid! Deswegen freue ich mich schon darauf, endlich wieder meine ganzen anderen Teesorten verköstigen zu dürfen. Endlich keine Langeweile mehr in der Teekanne! :D Achja... und der Kaffee! Wie sehr ich mich auf meinen nächsten Latte Macchiato freue, könnt ihr euch gar nicht vorstellen!


Mein Fazit

Klare Kaufempfehlung für das Buch! Selbst wenn man sich nicht 100%ig basisch ernähren möchte, so bietet das Buch doch wirklich viele, leckere und gesunde Rezepte.

Auch wenn ich keine große Veränderung gespürt habe denke ich doch, dass hin und wieder eine kurze "Fastenzeit" nicht schaden kann.


Wie geht es jetzt weiter?

Erst einmal habe ich den letzten Fastentag vorzeitig beendet. Es gab zu guter Letzt noch diesen leckeren Zitronen-Ofenkürbis zum Mittagessen (Kommentar von meinem Schatz: "Schreib ins Buch dass das sehr, sehr gut schmeckt!")


und dann waren wir heute Nachmittag bei Freunden zu Besuch. Zu diesem Zweck hatte ich einen Haselnusskuchen (super einfach, super lecker - unbedingt ausprobieren!) gebacken. Da habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen auch ein großes Stück zu probieren! Und natürlich auch gleich zwei Tassen Kaffee dazu. Das habe ich aufgrund von Bauchschmerzen, Nervosität und leichten Schweißausbrüchen aber auch sehr, sehr schnell wieder bereut. Ich weiß noch nicht genau, wie ich weiterhin mit meinem Kaffeekonsum verfahren soll...!?!

Am Wochenende werde ich erst mal alle Fünfe gerade sein lassen. Ich bin nämlich mit dem Musikverein auf Probewochenende und da muss man sowieso nehmen, was Jugendherberge so zu bieten hat! Natürlich vegan - ich nehme zu so etwas immer ein kleines Notfallpaket mit.



Ab Dienstag habe ich schon wieder einen neuen Plan:

Ich werde 3-5 Tage "Urlaub auf Banana Island" verbringen! Zu zweit!! Denn als ich meinem Freund davon erzählt habe nur noch Bananen essen zu wollen, sagte er - mal wieder ohne lange darüber nachzudenken (so wie bei meiner Rohkostwoche) - "da bin ich dabei!"

Je länger ich mich mit dem Thema Banana Island beschäftigt habe, um so mehr gefällt mir der Gedanke einer Mono-Diät. Und drei bis fünf Tage... das ist nicht die Welt! Ihr habt vielleicht schon auf Instagram bemerkt, dass ich letzte Woche schon ein paar Bananas eingekauft habe?!



Mein Bananenvorrat!

Seit dem die Bananen im Haus sind schwirrt mir dieses Lied im Kopf herum und stimmt mich schon mal auf den "Urlaub ein"




Achja, und bei "Bananas" dürfen natürlich folgende beiden Videos auf gar keinen Fall fehlen:






Ich wünsche euch allen ein wunderschönes und erholsames Wochenende!








Mittwoch, 27. August 2014

Vegane Glücksküche


Vor kurzem erreichte mich ein Päckchen von der lieben Miriam. Miriam ist eine der zwei Autorinnen des Buches "Vegane Glücksküche" und hat auf ihrem Blog ein Exemplar des Kochbuches verlost. Und ich war die Glückliche, die sich nun über ihren Gewinn freuen darf! *hihi*

Essen Sie sich glücklich!

Unsere tägliche Mahlzeit ist so viel mehr als reine Nahrungsaufnahme - wir verbinden Farben, Emotionen und Erinnerungen mit Speisen.

Die Tatsache, dass gewisse Lebensmittel sowohl die Stimmung heben, als auch unsere Belastbarkeit stärken können, ist nicht erst seit gestern bekannt. So manche Lieblingsspeise dient uns sogar als wahrer Seelentröster, legt sich wie Balsam auf unser Gemüt und lässt Stress und Ärger vergessen. Nutzen Sie diese Kraft und lassen Sie sich entführen in die Welt der bunten, frischen und duftenden Gaumenfreuden.

In der ersten Rubrik "Good-Mood-Food" erklären die Autorinnen die Wirkung von Lebensmittel, die Wirkung der Farben von Obst und Gemüse und geben Tipps für unseren Einkauf, zu Produkten und Küchengeräten.

Die Rezepte in diesem Kochbuch sind vegan, glutenfrei und völlig ohne Sojaprodukte. Zudem wird auch auf Fleischersatz jeglicher Art gänzlich verzichtet.

Im ersten Teil der Rezeptesammlung können wir schlückchenweise zum Wohlbefinden gelangen: mit Smoothies. Danach geht es mit Glück zum Löffeln (Suppen), über ein knackfrisches Hochgefühl (Salate), hin zu cremigen Seelenstreichlern (Aufstriche) und Vergnügen zum Anbeißen (Brot & Gebäck). 

Die Hauptgerichte finden wir unter "Herzhafte Gaumenfreuden" und zu guter Letzt bilden die Süßspeisen den "Schlüssel zum Glück".
 
 


Die Rezepte sind wundervoll und mit viel Liebe zum Detail illustriert. Bei jedem Rezept ist auch eine kleine Anmerkung zu finden.

Die Rezepte an sich sind sehr interessant und abwechslungsreich. Man möchte am liebsten sofort loslegen und sich sein veganes Glücksgericht auf den Teller zaubern.

Natürlich könnte man sagen, dass man für eine Bananenmilch oder eine Avocadocreme nicht unbedingt ein Rezept benötigt. Allerdings gibt es vielleicht auch Leser und Neueinsteiger in die vegane, gesundheitsbewusste Küche, denen diese Rezepte noch nicht bekannt sind. Aus diesem Grund haben auch diese einfachen Rezepte meiner Meinung nach ihre Daseinsberechtigung.
Einziges kleines Manko: Leider steht bei den Rezepten nicht dabei, für wie viele Personen die Zutaten zu dem jeweiligen Rezept gedacht sind. Oder habe ich hier nur etwas übersehen? Vielleicht kann mir die Autorin hier ja weiterhelfen?

Aber trotzdem kann ich für dieses Buch eine eindeutige Kaufempfehlung aussprechen. Wenn ich es nicht gewonnen hätte, hätte ich es auf jeden Fall bestellt und auch behalten (viele Kochbücher sind bei mir auch schon durchgefallen und wurden zurückgegeben).


Samstag, 9. August 2014

Outlander

Genau 13 Jahre ist es her. Ich verbrachte meinen Sommerurlaub bei meiner Tante und meinem Onkel in Paris. Paris! - die Stadt der Liebe. Eines Abends durchstöberte ich das Bücherregal und mir viel ein Buch in die Hände... es hatte mich quasi magisch angezogen. Der Einband zu "Feuer und Stein" gefiel mir und der Klapptext hörte sich sehr interessant an. Zu jener Zeit interessierte ich mich sowieso für alles Okkulte. Ich stürzte mich in das Leseabenteuer und wenn es nicht noch so viel in Paris zu entdecken gegeben hätte, hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht aus der Hand gelegt! Ich verliebte mich in dieses Buch - und in Jamie Fraser!

Heute wird meine Liebe neu entfacht. Denn heute startet die 1. Staffel von "Outlander" (Originaltitel) im amerikanischen Fernsehen. Mein Englisch ist nicht besonders gut aber ich kenne die Geschichte in und auswendig. Ich habe das Buch schließlich mehr als EINMAL gelesen!  Und bis zur deutschen Erstausstrahlung im Frühjahr 2015 kann und will ich nicht warten.

Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743.

Das Schottland dieser Epoche unterscheidet sich beträchtlich von dem friedlichen Ort, den Claire soeben mysteriöserweise verlassen hat: Die schottischen Clans kämpfen erbittert gegen die englische Besatzung; die Highlander sind geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire – eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, eine beargwöhnte Fremde, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten, ihre ungewöhnliche Sprache und ihre eigenartigen Kenntnisse in Aufruhr versetzt.

Da begegnet sie James Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohlichen Situationen zu Hilfe eilt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und bald schon spürt Claire, dass dieser Mann über ihr Schicksal entscheidend mitbestimmen wird, dass sie an seiner Seite Liebe und Leidenschaft, Rebellion und tödliche Gefahr erleben wird. Claire muss schließlich die Entscheidung ihres Lebens treffen: zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, zwischen ihrem Mann Frank und dem rothaarigen Rebellen James Fraser.
Eine Lektion hat sie inmitten dieses Abenteuers jedoch bereits gelernt – dass der Instinkt eines Mannes, die Frau zu beschützen, die er liebt, so alt ist wie die Zeit...



Wer von euch kennt das Buch? Wie hat es euch gefallen?

Insgesamt umfasst die Highland-Saga mittlerweile 8 Werke. Allerdings muss ich gestehen, dass ich bei Band 7 ausgestiegen bin. 4 Jahre lagen zwischen der Veröffentlichung des 6. und des 7. Bandes. Mir war es einfach nicht mehr möglich, die vielen verschiedenen Charaktere, denen ich auf meiner Reise mit Claire und Jamie begegnet bin, zuzuordnen. VIELLEICHT fange ich noch einmal ganz von vorne an und arbeite mich durch die komplette Highland Saga?! Vielleicht...!?

Dreizehn Jahre ist es nun her, dass ich "Feuer und Stein" zum ersten Mal gelesen habe... ich fühle mich gerade sehr, sehr alt!


Heute Abend werde ich auf die Hochzeit von Freunden gehen, ich freue mich schon sehr. Und morgen kann ich dann hoffentlich die erste Folge von "Outlander" sehen!


Dienstag, 7. August 2012

Aus der Filmkiste # 3

Und schon wieder verschlägt es uns nach Paris. Die Geschichte von Hugo Cabret spielt in der wunderschönen Kulisse von Paris im Jahr 1931.

Der 12-jährige Waisenjunge Hugo lebt versteckt im Gewölbe des riesigen Pariser Bahnhofs Gare Montparnasse. Seit dem Tod seines Vaters lebt er dort mit seinem Onkel Claude, der für die Wartung der Bahnhofsuhren zuständig ist. Nachdem sein Onkel eines Tages verschwindet, übernimmt Hugo heimlich seine Arbeit. Das einzige was ihm von seinem Vater geblieben ist, ist eine mechanische Figur, die er an seiner Arbeitsstelle im Museum gefunden hat. Der Roboter ist durch ein kompliziertes Uhrwerk gesteuert und Hugo versucht ihn in der Hoffnung, dass er eine Nachricht seines Vaters enthält, zu reparieren. Das benötigte Material stiehlt er in dem Spielwarenladen bis er von dessen Besitzer erwischt wird...

"Hugo" ist entgegen des ersten Eindrucks kein Kinderfilm, sondern ein berührendes Leinwandmärchen für Kinoliebhaber. Der Film ist eine magische und ganz sicher nicht anspruchsfreie Reise zu den Anfängen der Filmgeschichte.







Ab 16. August auf DVD und Blu-ray.

Mittwoch, 27. Juni 2012

Aus der Filmkiste # 2

Ich habe wieder einen schönen Film auf dem DVD Markt für euch gefunden. Dass es in dem Film um Baseball geht, sollte einen nicht gleich zu Beginn abschrecken. Denn "Moneyball" erzählt die wahre Geschichte eines gescheiterten Baseballspielers, der in seiner neuen Position als Teammanager, trotz vieler Niederlagen die Kraft aufbringt weiterzumachen.


Moneyball


Wie so oft im Leben dreht sich alles nur ums Geld. Der Film beginnt in einem verlassenen Stadion, wo der Teammanager Billy Beane (Brad Pitt) mit einem kleinen Radio verfolgt, wie seine Mannschaft die Oakland A's das Finale der Baseball Major League verlieren. Die wenigen Topspieler, die er entdeckte und förderte, wechseln nun für eine erheblich höhere Gage zu zahlungskräftigeren Vereinen.

Beane muss mit dem sehr geringen Budget, das ihm zur Verfügung steht, eine neue Mannschaft zusammenstellen. Auf seiner Suche nach Spielern entdeckt er den jungen Yale-Absolventen Peter Brand (Jonah Hill) und macht ihn zu seinem Assistenten. Gemeinsam gehen sie völlig neue Wege, um aus einer Außenseitermannschaft ein konkurrenzfähiges Team zu machen. Das neue Konzept sieht vor, die Anzahl der erforderlichen Hits und Runs für die Siege zur Meisterschaft zu erreichen. Der neue Mannschaftskader besteht aus ausrangierten oder unterschätzten Spielern, die nach Brands statistischen Berechnungen die erforderlichen Fähigkeiten besitzen. Nicht nur beim Beraterstab sondern auch beim Trainer der Mannschaft stößt dieses Konzept auf massiven Widerstand. So kommt es, dass der Trainer die Mannschaft nicht so auffstellt, wie es Beane und Brand vorgesehen haben und die Mannschaft droht zu scheitern...




Mittwoch, 6. Juni 2012

Aus der Filmkiste # 1

Früher sind wir sehr oft ins Kino gegangen. Mittlerweile ist das etwas weniger geworden. Meistens warten wir, bis die Filme auf DVD erscheinen. Hier möchte ich in unregelmäßigen Abständen ein paar sehenswerte Filme vorstellen.
Ein Film der es zwar nicht in die deutschen Kinos geschafft hat, aber dennoch ein kleines Filmvergnügen für animationsbegeisterte Zuschauer bereitet.


Ein Monster in Paris

Bildquelle kino-zeit.de
Der Film spielt in Paris im Jahre 1910 und erzählt die wunderbare Geschichte der Kabaret-Sängerin Lucille und dem sehr musikalischen Floh Francoeur. Schuld daran, dass der Floh auf "Monstergröße" mutiert ist, sind der Filmvorführer Emile und sein Freund Raoul, die in einem wissenschaftlichen Labor mit verschiedenen Elixieren experimentiert hatten. Das Monster von Paris versetzt die Anwohner in Angst und Schrecken, so dass die Jagd auf das Monster beginnt.

Gelingt es Lucille und ihren Freunden, Francoeur vor dem eingebildeten Polizeipräfekten Maynott zu beschützen?

Gelingt es dem schüchternen Filmvorführer Emile endlich, die Kartenreißerin Maude zu einem Rendezvous einzuladen?

Und wem gehört eigentlich Raols Herz? Seinem Lieferwagen, den er liebevoll "Catherine" nennt oder doch jemand ganz anderem?


Fazit: Ein schöner Film für die ganze Familie mit herrlicher Filmmusik, wunderbaren Gags und netten Charkteren. Einziger Wehrmutstropfen: die Lieder (im französischen Original von Vanessa Paradis) sind auf der deutschen Tonspur in Englisch. Hier hätte ich mir entweder eine Übersetzung oder aber das französische Original gewünscht.