Dienstag, 10. Dezember 2013

JWC 1. Phase


Hi ihr Lieben!

Hier endlich mein Beitrag zur 1. Phase der JWC!




Was lief Bereits gut? 

Trinken:
Was ich mir jetzt schon wirklich gut angeeignet habe ist meine tägliche Trinkmenge. Früher habe ich sehr wenig am Tag getrunken, am Morgen eine Tasse Kakao dann an der Arbeit vllt. mal ein Glas Wasser und dann zu Hause erst wieder etwas Saft oder einen Cappuccino. Aber seit ich mit dem Abnehmen anfing hab ich mich wirklich immer gezwungen wenigstens meine 1,5l Wasserflasche am Tag zu trinken. 
Das klappt auch schon sehr gut ohne das ich mich zwingen muss. 
Seit dem Winter nehme ich mir auch immer eine Kanne Tee mit an die Arbeit, die ich auch locker schaffe. 
Trotzdem muss ich mich an einigen Tagen noch an die Trinkmenge erinnern. Das sollte im nächsten Jahr noch besser werden. Ich würde gern genug trinken, ohne immer dran denken zu müssen, also das es einfach zur Gewohnheit wird und ich mir um andere Dinge Gedanken machen kann. =D

Essen:
Dazu eine kleine Anekdote:
Als ich mit WeightWatchers angefangen hab war meine Schwester auch grad im WeightWatchers Programm. Da ich jedoch zu der Zeit meine 4 Monatige Vegetarische Phase hatte mussten immer viele Punkte her für Käse und andere Milchprodukte. Ich hab damals zu meiner Schwester gesagt: Was soll ich denn sonst aufs Brot machen? und sie darauf : Geflügelwurst und mageres Fleisch!
Später habe ich dann auch wieder angefangen Fleisch zu essen, weil es einfach bequemer war. 
Und jetzt?
Meine Schwester ist Veganerin!!!! Welch eine Ironie... =D
Nun wieder zu mir.
Seit einiger Zeit ernähre ich mich auch wieder Vegetarisch. Doch da ich wieder bei meinen Eltern wohne ist das sehr schwer, es gibt hier jeden Tag Fleisch, deswegen werde ich auch ab und zu nochmal schwach. 
Aber sobald ich Mitte Januar wieder meine eigene Wohnung habe möchte ich weiter Vegetarisch leben ohne schwach zu werden, dass kann ich auch schaffen. Ich werde auch versuchen vllt. irgendwann ganz auf Vegan um zu stellen. Da mir das wirklich alles sehr gut schmeckt. Aber ich mag Essen mit Käse überbacken sooo gern... Mal sehn, ein Schritt nach dem anderen.

Alkohol:
Eigentlich bestätige ich Klischees nicht so gern aber:
Ich bin vom Dorf und da ist Alkohol ein muss! Ich konnte auch wirklich immer gut mithalten, das musste man auch denn man bekommt auf Feiern ständig einen Meter mit Bier unter die Nase gehalten und dann nimmt man natürlich auch sonst muss man sich sofort rechtfertigen wieso nicht.
Ich bin sogar aus der Landjugend raus weil es da für mein empfinden immer viel zu viel um das trinken geht. 
Natürlich trinke ich auch gern mal mit, aber ich bin auch stolz auf mich das ich schon seit ein paar Monaten keine Art von Alkohol getrunken habe. 
Am letzten Samstag habe ich auch mal ein Bier mit getrunken. Es war wirklich schön das Bier als Genussmittel wahr zu nehmen und nicht nur zum Saufen. Ich war sogar von dem einen Bier etwas beduselt. War gar nicht schlecht das mir eins schon gereicht hat 1. weniger Kalorien, 2. weniger Ausgaben, 3. keine Peinlichen Aktionen als wenn man mehr trinkt. Außerdem habe ich jetzt einige Freunde gefunden die das total akzeptieren, mit denen man aber trotzdem gut feiern kann!
So weiter und alles ist gut!

Was lief schief?

Süßigkeiten:
Eigentlich brauche ich nicht viel süßes. Ich hatte sogar mal ein Ostern noch den Schokohasen vom Vorjahr. 
Das Problem sind die Süßigkeiten an der Arbeit. Da ist immer etwas vor Ort und alle essen und essen, da will ich natürlich auch. Und ich lasse mich immer überreden. Auch wenn jemand etwas gebacken hat ich esse jedes mal etwas das zweite Problem dabei immer viel zu viel.
Ich sollte da ab 2014 unbedingt stärker werden!

Sport:
Ich mache gerne Sport, danach fühle ich mich auch immer richtig gut. Aber ich schaffe es nicht regelmäßig Sport zu treiben. Sicher ich habe Schichtarbeit aber ich finde das sollte keine Ausrede sein. Oft ist es einfach meine Faulheit. 
Ich möchte auf jeden Fall ab 2014 mindestens 2-3x Wöchentlich eine halbe Stunde Sport machen. Das ist mein Hauptziel für das neue Jahr. 

Essen:
Ich esse immer noch viel zu viel ungesundes Zeugs. Viele Fertigprodukte und Fast Food.
Auch hier bin ich einfach viel zu Faul. Vor ein paar Monaten habe ich mir jeden Abend mein Müsli für den nächsten Morgen vorbereitet und jetzt? Brötchen in der Cafeteria gekauft und in den Schlund geschoben.
Ich möchte ab nächsten Jahr unbedingt wieder mit einem Müsli und einer Tasse Grünen Tee in den Tag starten.
Und ich möchte langsamer essen als jetzt. Irgendwie habe ich immer angst das mir jemand mein Essen weg isst. Obwohl das total unbegründet ist, es ist immer genug da. Langsamer essen ist einfach gesünder, man genießt mehr und isst weniger. 


So das sind meine Ziele die ich erreichen möchte in 2014. 3 Gewohnheiten die ich festigen möchte und 3 neue Ziele. 
Für mich reicht das ich möchte mir nicht zu viel vornehmen, sonst verliere ich schnell die Lust. 
Bis bald
Eure Tani

Vegan Unterwegs - Der Weihnachtsmarktbesuch



Alle Jahre wieder... steht auch mindestens ein Weihnachtsmarktbesuch auf dem vorweihnachtlichen Programm. Egal ob Christkindlmarkt, Adventsmarkt oder auch Glühweinmarkt... jedes Jahr aufs Neue locken uns diese Märkte in der Adventszeit mit herrlüchen Düften von Glühwein, gebrannten Mandeln und Räucherfiguren aus dem Haus.

Quelle: Pinterest; gepinnt von Josh Radke
Die Weihnachtsmärkte haben eine fast 600-jährige Tradition. Bereits 1434 wurde der Dresdener Striezelmarkt erstmals erwähnt, damit gilt er als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands. Die spätmittelalterlichen Verkaufsmessen und - häufig eintägige - Märkte, gaben den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit, sich mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken. Im 14. Jahrhundert kam der Brauch auf, Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu erlauben, Verkaufsstände für die Kleinigkeiten auf dem Markt zu errichten, die die Kinder zu Weihnachten geschenkt bekamen. Auch Stände mit gerösteten Kastanien, Nüssen und Mandeln gab es damals bereits.

Seit der ersten Hälfte des 20. Jahhunderts wurden die Märkte zu einem festen Element des vorweihnachtlichen Brauchtums.


Da der Weihnachtsmarkt mit sehr vielen Kalorienbomben lockt, empfiehlt es sich, nicht hungrig auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Eine ausgewogene, sättigende Mahlzeit vorab, die aber trotzdem im Kalorienbudget noch Luft nach oben lässt, hilft, den Verlockungen der "Fressbuden" stand zu halten.

Grundsätzlich sollte man dem ersten Impuls zu essen nicht gleich nachgeben, sondern erst einmal versuchen, sich von dem Gedanken daran abzulenken und zu prüfen, ob der Impuls auf Hunger oder eher Appetit zurückzuführen ist. Dazu ist es hilfreich, sich erst einmal einen Überblick über die angebotenen Speisen zu verschaffen um dann zu entscheiden, was man sich gönnen möchte.

Aber was bleibt denn dem Veganer?

Der Glühwein! Das wohl meistverkaufteste Heißgetränk auf dem Weihnachtsmarkt. Aber beim Alkohol ist Vorsicht geboten. Wer auf seine Figur achten möchte, der sollte nach dem ersten oder zweiten Glühwein vielleicht auf Kinderpunsch (Achtung: evtl. mit Gelatine geklärt), Kaffe oder Tee umsteigen.

Auf meiner Liste der leckeren veganen Speisen auf dem Weihnachtsmarkt stehen die Maronen ganz oben. Wertvolle Inhaltsstoffe aber vorsicht: reich an Kalorien.

Vielleicht gibt es auch einen Stand mit einer leckeren Gemüsepfanne? Bei Pilzen muss man nachfragen, denn hin und wieder werden den Pilzen Schinkenwürfel beigefügt.
Eventuell hat man Glück bei den Kartoffelpuffern mit Apfelmus, wenn dem Teig kein Ei zugesetzt wurde.
Vielleicht eine Laugenbrezel? Fragen! Denn teilweise werden sie mit Schweineschmalz hergestellt und können außerdem Backmagarine aus Schlachtfett sowie Milch enthalten.

Eine Portion Pommes mit Ketschup ist zwar vegan, aber eine Kalorienbome die ihresgleichen sucht.

Traditionell sind gebrannte Mandeln vegan. Leider werden sie auch manchmal zusätzlich mit Butter verarbeitet. Auch hier muss man sich durchfragen. Dies gilt auch für die anderen Süßspeisen wie Bratäpfel, Spekulatius, Lebkuchen und Stollen.


Ich war bereits zwei mal auf dem Weihnachtsmarkt. Beim ersten Besuch habe ich mir mit meiner Schwester eine Tüte Maronen geteilt. Und beim zweiten Besuch hatte ich keinen Hunger, da ich vorher sehr gut gegessen habe (veganer Hackbraten mit Soße, dazu Süßkartoffel-Wedges, Rosenkohl und Rotkraut) gab es nur einen Kinderpunsch für mich.

Steht bei euch noch ein Weihnachtsmarktbesuch an oder seid ihr bereits auf einem gewesen? Was steht bei euch auf dem Speiseplan?


Montag, 9. Dezember 2013

Veganer Nikolausstiefel - Die Gewinnerin

Eben habe ich den Gewinner des Nikolausstiefel-Gewinnspiels gezogen. Und die Gewinnerin ist: Julia Zuckerzeiten - meinen allerherzlichsten Glückwunsch!



 

Vegan Leben - Wie eine vegane Ernährung schlank macht!



Wie eine vegane Ernährung schlank macht!

Eine Studie des Forschers Dariush Mozaffarian der Harvard School of Public Health untersuchte den Zusammenhang von Nahrungsmitteln und Gewichtszunahme und konnte Nahrungsmittel identifizieren, die zu einem Gewichtsverlust führen. Dazu ist definitiv keine Diät nötig.

Mit zunehmendem Alter arbeitet der Stoffwechsel nicht mehr so gut wie in jüngeren Jahren und die Menschen nehmen bei gleichem Ernährungsverhalten und bei gleicher sportlicher Betätigung zu. Wer dennoch sein Gewicht halten möchte, sollte sich daher zum einen mehr bewegen, zum anderen auf seine Ernährung achten.

Die Wissenschaftler konnten in ihrer Studie einige Aspekte ausmachen, die eine zu starke Gewichtszunahme verhindern. Wer täglich 6 bis 8 Stunden schläft, sich ausreichend bewegt, den Fernseher öfter mal aus macht, mit dem Rauchen aufhört oder gar nicht erst anfängt und auf seine Ernährung achtet tut sich damit bereits viel Gutes.

Viele Menschen erwarten konkrete Anweisungen, was sie beachten sollten, um sich gesund und gewichtsfreundlich zu ernähren. In der Untersuchung von Dariush Mozaffarian, Professor für Medizin und Epidemiologie an der Harvard School of Public Health, die im New England Journal of Medicine erschien, wurden nicht nur die Qualität von Essen und Getränken betont, sondern auch die Lebensstilfaktoren.

Durchschnittlich stieg das Gewicht der 120.000 Studienteilnehmer in drei Studien, der Nurses' Health Study, der Nurses' Health Study II und der Health Professionals Follow-up Study, jedes Jahr um ca. ein halbes Kilo. In vier Jahren nahmen die Studienteilnehmer um durchschnittlich 1,5 Kilogramm zu, nach 20 Jahren fast 8 Kilogramm.


Die Lebensmittelauswahl hat Einfluss auf das Gewicht

Lebensmittel, die in der Untersuchung die größte Gewichtszunahme mit sich brachten, waren:

• Kartoffelchips
• Kartoffelprodukte
• Zuckerhaltige Getränke
• Unverarbeitetes rotes Fleisch
• Verarbeitetes Fleisch

Zu einer geringen Gewichtszunahme oder sogar zu einer Gewichtsabnahme führten z. B:

• Gemüse
• Vollkorngetreide
• Früchte
• Nüsse

Oft ist es nur eine kleine Umstellung des Lebens- und Ernährungsstils, die eine Gewichtszunahme verhindern oder zur Gewichtsabnahme führen. Bereits 50 bis 100 eingesparte Kalorien am Tag und etwas mehr Bewegung können sich positiv auswirken.
Die Ernährung mit pflanzlichen Lebensmitteln ist nicht nur tierfreundlicher, sondern wirkt sich auch positiv auf das Gewicht und die Gesundheit der Menschen aus.

Wer also die Traumfigur erreichen oder erhalten möchte, sollte eine Ernährungsumstellung hin zu einer pflanzen-basierenden Lebensmittelzusammenstellung ins Auge fassen und sich mehr bewegen. Wer nicht alleine Spazieren gehen möchte, kann sich im örtlichen Tierheim erkundigen und dort Hunde ausführen.


Quelle: 
Dariush Mozaffarian, M.D., Dr.P.H. et al. (2011): Changes in Diet and Lifestyle and Long-Term Weight Gain in Women and Men, in: N Engl J Med 2011; 364:2392-2404, June 23, 2011
Online verfügbar unter: http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1014296


Sonntag, 8. Dezember 2013

Vegane Weihnachtsküche - Pilz-Maronen-Pastete



Habt ihr schon einen Weihnachtsmarkt besucht? Ja? Und habt ihr dort leckere heiße Maroni gegessen? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit. Denn die duftenden Kerne sind mit das leichteste und gesündeste Winter-Fast-Food, das die Schlemmer-Stände auf dem Weihnachtsmarkt zu bieten haben.

Maronen - auch Edelkastanien oder Esskastanien genannt - haben enorm viele wertvolle Inhaltstoffe. Wenn wir so eine Tüte voll essen, dann ist das, als hätten wir ein ausgewogenes Menü der Vollwertkost mit 5 Gängen zu uns genommen.
Maroni, wie sie auch genannt werden, enthalten hochwertiges Eiweiß. Sie haben weniger Fett als Nüsse. Und sie sind reich an den Mineralstoffen und Spurenelementen Kalium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Magnesium, Kupfer, Mangan. Maronen enthalten aber auch die Vitamine E, C, sämtliche B-Vitamine und das Provitamin A Betacarotin. Aus all diesen Substanzen ist schon zu erkennen: Wenn ich das sonst alles aus der Nahrung aufnehmen will, muss ich Gemüse, Obst, Fleisch oder Fisch essen. Darum ersetzt so eine Tüte Maronen eine komplette Mahlzeit. Und man ist danach auch richtig satt.
Die Maronen haben sehr viel Kalorien. Man kann sie dennoch mit bestem Gewissen empfehlen. Zugegeben: 100 Gramm liefern etwa 220 Kalorien. Man muss damit richtig umgehen. Wenn so eine Tüte ein Mahlzeit ersetzt, dann sollte man die Maronen anstelle einer Mahlzeit essen und nicht hinterher extra oder zwischendurch.

Maronen bekommt ihr derzeit auch im Handel. Entweder roh mit Schale oder bereits vorgegart und verpackt. Passend zum Thema Maronen stelle ich euch heute ein sehr leckeres, herzhaftes Rezept vor:

Pilz-Maronen-Pastete

 

Zutaten für 4 Personen:
1 rote Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
2-3 EL Rapsöl
500 g (braune) Champignons
200 g gekochte Maronen (Esskastanien)
1 Lorbeerblatt
100 ml trockener Rotwein (ersatzweise Tomatensaft mit 1 TL rotem Balsamessig)
1-2 EL Sojasauce, ersatzweise 2 EL kräftige Gemüsebrühe
2 EL Weizenmehl (Type 1050)
1 EL scharfer Senf
3 EL fein gehackte krause Petersilie
1 EL fein gehackter Thymian
1 TL fein gehackter Rosmarin
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Rapsöl für die Auflaufform
180 g frischer Blätterteig (ersatzweise tiefgekühlter und aufgetauter Blätterteil
1-2 EL Sojadrink oder Reisdrink

Zubereitung:
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein hacken und im heißen Öl anschwitzen.

Die geputzten Champignons und Maronen in Scheiben schneiden und beides mit dem Lorbeerblatt zur Zwiebel in den Topf geben. Das Gemüse kurz scharf anbraten, dann mit dem Rotwein und der Sojasauce ablöschen. Das Gemüse so lange schmoren, bis der Wein um etwa die Hälfte eingekocht ist.

Das Mehl, den Senf und die fein gehackten Kräuter unterrühren. DAs Gemüse 3-4 weitere Minuten schmoren, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gemüse in eine gut gefettete Auflaufform geben und glatt streichen.

Den Blätterteig als "Deckel" darüber geben. Den Teig an den Rändern der Auflaufform gut andrücken.

Aus eventuellen Resten vom Blätterteig Streifen oder Ornamente schneiden und die Oberfläche der Pastete damit verzieren. Mit dem Sojadriknk bestreichen.

Die Pastete im Backofen bei 200°C etwa 30 Minuten backen, bis die Oberfläche schön gebräunt ist. 

Dazu passt Rosenkohl oder Wirsinggemüse. Ich habe mich für Wirsing entschieden. Ich brate den in der Pfanne und gebe dann als "Sahneersatz" Mandelmus und Wasser hinzu. Salz und Pfeffer und je nach Geschmack noch etwas Ingwer dazu reiben. Fertig. Yummi!

Guten Appetit!

Ein Zwillings-Champignon - den musste ich für euch fotografieren, bevor er im Auflauf landete!

Samstag, 7. Dezember 2013

Vegan Leben - Die vegane Ernährungspyramide


Ernährungspyramiden finden sich viele. Nicht zuletzt mit ihrem dreidimensionalen Modell einer Ernährungspyramide hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Standards gesetzt. Die Idee dahinter ist gut, denn die DGE hat versucht, die Empfehlungen auf Nährstoffebene in die Welt der Lebensmittel zu transformieren.


Die Pyramide richtig lesen

Basis
Die Basis (Getränke) soll daran erinnern, dass die Empfehlung für die Zufuhr von Wasser im Normalfall etwa 2,5 l/Tag beträgt. Zu empfehlen sind kalorienarme Getränke wie Leitungswasser, Mineralwässer, Tee. Dabei ist zu beachten, dass bei der Bilanzierung der Wasserzufuhr auch das Wasser mitgezählt werden muss, das über die „festen“ Nahrungsmittel zugeführt wird. Bei hohem Verzehr von Gemüse und Obst ist die Trinkmenge somit deutlich reduziert.

Ebene 1
Von den eigentlichen Lebensmitteln bilden mengenmäßig Gemüse und Obst die Basis, und zwar in dieser Reihenfolge, wie in der Pyramide auch durch die unterschiedlich großen Flächen ausgedrückt.

Ebene 2
In der nächsten Ebene, also schon mit deutlich reduzierten Mengen, befinden sich alle stärkereichen Produkte wie Vollkornbackwaren, andere Getreideprodukte, Kartoffeln usw. In älteren Pyramiden bildeten sie die Basis. Wegen der stärkeren Beachtung des glykämischen Indexes und der Gefahr von Diabetes II bei zu hohem Konsum von einfachen Stärken wurde deshalb diese Ebene mit der Ebene für Gemüse und Obst vertauscht.

Hinweis: Die sonst üblichen zwei Ebenen für Milch- und Eiprodukte sowie Fleisch-, Wurst und Fischwaren entfallen natürlich bei einer veganen Pyramide. Dadurch wird die Pyramide flacher, wegen der Kompensation durch andere Lebensmittel breiter und somit stumpfwinkliger als „konventionelle“ Pyramiden.

Ebene 3
Die Ebene der eiweißreichen Lebensmittel enthält Hülsenfrüchte, besonders Sojaprodukte, sowie Nüsse. Es wurde an dieser Stelle durch den Hinweis auf Vitamin B12 auf mögliche Mangelversorgung mit diesem Vitamin bei Veganer hingewiesen. Da häufig Sojaprodukte mit diesem Vitamin angereichert werden, wurde dieser Hinweis in dieser Ebene platziert.

Ebene 4
Sparsam sollte der Verbrauch von Lebensmitteln der nächsten Ebene erfolgen: Öle und Fette sowie Salz. Die offizielle Empfehlung zur Jodzufuhr lautet für Deutschland immer noch 200 Mikrogramm pro Tag. Dies ist im Vergleich zu internationalen Empfehlungen deshalb so hoch, weil Deutschland nach wie vor von den zuständigen Gremien als Jodmangelgebiet angesehen wird (z.B. Bayern, Kropf) und ein Nachholbedarf besteht. Die Lage entspannt sich allerdings derzeit, da seit Jahrzehnten in fast allen Lebensmitteln jodiertes Salz eingesetzt wird. Für Veganer sind Meeresalgen ebenfalls eine gute Jodquelle. Wie bei allen Nährstoffen kann aber auch ein Zuviel zu gesundheitlichen Problemen führen.

Ebene 5
Die allerletzte Ebene besagt, dass Snacks, Süßigkeiten und Alkohol – wenn überhaupt – sehr sparsam verzehrt werden sollen.

Bewegung gehört dazu
Essen und Trimmen – beides muss stimmen. Die Empfehlung, sich jeden Tag etwa 30 Minuten bei Tageslicht zu bewegen, sorgt neben dem positiven Einfluss auf Körpergewicht, Körperzusammensetzung, Blutfettwerte und kardiovaskuläre Risiken auch noch für die Eigensynthese von Vitamin D. Bei Einhaltung dieser Empfehlung ist die Zufuhr von Vitamin D nicht mehr essentiell.


Die Ernährungspyramide zum Download: PDF A4-Format
Die Ernährungspyramide zum Download: PDF A3-Format

Quelle: Peta


Freitag, 6. Dezember 2013

Veganer Nikolausstiefel - Gewinnspiel




Holler boller Rumpelsack,
Niklaus trägt ihn huckepack.
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale, springt der Kern
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
Komm bald wieder in dies Haus
guter alter Nikolaus.


So wie ich das sehe, hat der liebe gute Nikolaus in diesem Jahr einen zusätzlichen Stiefel gefüllt. Da die andern beiden Schuhe zugeordnet werden konnten, muss dieser zusätzliche Stiefel (Socke) wohl für jemanden von euch bestimmt sein.


Ich vermute, dass in dem Geschenk ein Buch drin ist. Vielleicht ein Kochbuch mit veganen Gerichten, wer weiß? Der Stiefel ist voll mit leckeren Sachen und kleinen Überraschungen. Natürlich alles vegan.

Ich verlose somit heute den „veganen Nikolausstiefel“ unter euch. Wenn ihr mitmachen möchtet, dann schreibt einfach einen kurzen Kommentar unter diesen Post. Doppelte Gewinnchane habt ihr, wenn ihr diesen Post auf eurem Blog teilt (dafür könnt ihr gerne den Adventskalender-Banner benutzen). In diesem Fall schreibt das bitte ebenfalls mit in den Kommentar. Bitte vergesst nicht, eure Emailadresse anzugeben, damit ich euch benachrichtigen kann. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel endet am Sonntag, 8. Dezember um 24.00 Uhr.

Ich freue mich auf eure Teilnahme und wünsche euch viel Glück!